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Kultur

Deutsches Kulturjahr in Russland beendet

Mit einer Ausstellung über das Leben Thomas Manns geht die Mammutveranstaltung in Moskau zu Ende. Ein Jahr lang wurde mit Hilfe von Kultur der Dialog zwischen Russland und Deutschland vorangetrieben.

Am 6. Juni wäre Thomas Mann 140 Jahre alt geworden. Die Ausstellung "Bilder eines Schriftstellerlebens" erinnert mit Fotos aus dem Thomas-Mann-Archiv Zürich an sein Schaffen. Im Puschkin-Literaturmuseum wird der Literaturnobelpreisträger bis Ende September privat im Kreis seiner Familie und Freunde auf selten gezeigten Fotografien zu entdecken sein. Die wichtigsten Lebensstationen sind dokumentiert und zeigen Thomas Mann auch als öffentlich wirksame und politische Stimme.

Kulturjahr als Versuch der Annäherung

Mit dieser Ausstellung geht das deutsche Kulturjahr in Moskau, das vom

Goethe-Institut

ausgerichtet wurde, zu Ende. "Lernen, Lesen und Mitmachen" lauteten die drei Leitgedanken, die das Jahr der deutschen Sprache und Literatur in Russland bestimmten. Russische Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollten dabei auf möglichst vielen Ebenen die deutsche Sprache und Kultur kennenlernen.

Überschattet wurde der Austausch von der

Ukraine-Krise

. "Die Qualität einer Beziehung zeigt sich nicht in den guten Zeiten, sondern wenn die Lage angespannt ist", sagte Rüdiger Bolz vom Goethe-Institut in Moskau. "Die Kulturschaffenden haben den Politikern gezeigt, dass sie miteinander reden können", betonte Michail Schydkoj, Kulturbeauftragter des Kreml.

Austausch in beide Richtungen

Das Jahr der deutschen Sprache und Literatur in Russland fand parallel zum Jahr der russischen Sprache und Literatur in Deutschland statt. Dessen Eröffnung war anlässlich Alexander Puschkins 215. Geburtstag am 6. Juni 2014 in Berlin.

so/ds (dpa, Goethe-Institut Moskau)

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