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Wirtschaft

Deutsche Wirtschaft investiert Milliarden in China

Die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen sollen durch Schröders Besuch neue Impulse bekommen. Schon jetzt ist Deutschland einer der wichtigsten Handelspartner Chinas.

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Alt und neu in Schanghai

China eignet sich zu Superlativen. Es ist nicht nur das bevölkerungsreichste Land der Erde. Experten verweisen immer wieder darauf, dass China mit einer Wachstumsrate von rund sieben Prozent China schon jetzt weltweit ein Spitzenreiter sei. Nun ist Bundeskanzler Schröder nach Angaben der Regierungskreise mit der "wohl größten Wirtschaftsdelegation, die jemals mit einem Kanzler unterwegs war" nach China gereist. Dazu gehören neben Wirtschaftsminister Werner Müller und Innenminister Otto Schily auch 47 Manager.

Es sollen mehr als 20 Verträge unterzeichnet werden. Der Chemiekonzern BASF wird eine Vereinbarung über den Bau eines Werkes in Caojing, 50 Kilometer vom Stadtzentrum von Schanghai, unterzeichnen. Es hat einen Umfang von mehr als vier Milliarden Mark. Bayer wird etwa sechs Milliarden Mark investieren. Verhandelt wird auch über die Bestellung von bis zu 50 Airbus-A-320-Flugzeuge im Wert von 2,5 Milliarden Mark.

Hoffnung auf neue Projekte mit Transrapid

In Schanghai weiht Schröder ein Thyssen-Stahlwerk ein und besichtigt die Baustelle der Magnetbahn Transrapid. Bereits 2003 soll die 30 Kilometer lange Strecke zwischen dem Flughafen Pudong und der Stadtzentrums von Schanghai fertig seien. Das Projekt wird von dem Konsortium Transrapid International umgesetzt, dem die Konzerne Siemens und Thyssen Krupp angehören.

Die Äußerungen von Ministerpräsident Zhu Rongji gegenüber der Zeitschrift "Stern" haben Hoffnungen auf neue Transrapid-Projekte in China genährt. Falls die geplante 30 Kilometer lange Modellstrecke vom Flughafen zum Zentrum Schanghais ein Erfolg wird, könnte in ganz China ein solches System entstehen, sagte Zhu Rongji. "Schon seit Jahren planen wir eine Verbindung zwischen Peking und Schanghai. Französische oder japanische Technik? Mir gefällt die deutsche gut." Bei einem China-Besuch von Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) im Mai hatte Zhu bereits den Bau einer etwa 1300 Kilometer langen Transrapid-Strecke zwischen Peking und Schanghai in Aussicht gestellt. Auch diese hatte er allerdings von einem Erfolg der Modell-Strecke in Schanghai abhängig gemacht.

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