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Wirtschaft

Deutsche Aktien im Minus

Die deutschen Aktien tendieren zurzeit überwiegend schwächer - allerdings sind die Kursverluste nicht sehr dramatisch. Gegen den Trend legen die Aktien des Softwarekonzerns SAP kräftig zu.

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Besser als erwartete Umsatzzahlen verhalfen der SAP-Aktie zu Kursgewinnen.

Der Deutsche Aktienindex DAX stand am Mittag bei 5.209 - ein Minus von 26 Punkten oder 0,5 Prozent. Der Neue Markt kann die Vorgaben der Nasdaq nicht nutzen, weswegen der Nemax 50 Index am Mittag bei 1.260, ein Minus von rund sechs Punkten oder 0,5 Prozent verzeichnete.

SAP-Aktien ziehen nach Quartalszahlen an

Während die Technologietitel am Dienstag den DAX belasteten, ergibt sich am Mittwoch nach vielen Unternehmensmeldungen ein uneinheitliches Bild. SAP führen die Gewinnerliste mit 5,6 Prozent an, nachdem die Umsätze des Unternehmens im vierten Quartal nach vorläufigen Zahlen höher ausgefallen sind als die Analysten erwartet hatten. Zudem profitiert die Aktie von einer Empfehlung der Credit Suisse First Boston. Weiter auf der Gewinnerliste stehen der Tourisikkonzern Preussag, der Berliner Pharmakonzern Schering und die BASF. Zu den Schlusslichtern zählt dagegen die Telekom mit minus 2,6 Prozent, nachdem die Zeitschrift Capital berichtete, der Konzern werde 2002 nicht aus den roten Zahlen kommen. Für leichte Enttäuschung sorgten auch die Metro-Umsatzzahlen für das vierte Quartal. Die Metro-Aktie regierte darauf mit einem Minus von 3,3 Prozent.

In New York haben die im Dow Jones gelisteten Standardwerte am Dienstag 46 Punkte oder 0,4 Prozent auf 10.150 Zähler verloren, während der Technologie-Index Nasdaq 18 Punkte oder 0,9 Prozent auf 2.055 Zähler zulegen konnte. Bei den Standardwerten standen besonders Finanztitel wegen der Argentinienkrise unter Druck, hieß es. Auch Telekom-Titel haben verloren, nachdem das Bankhaus Merill Lynch diesen Sektor herabgestuft hat.

Nikkei geht schwächer aus dem Handel

In Tokio haben die exportabhängigen Titel gegen die Finanztitel gekämpft. Wegen des schwachen Yen waren exportorientierte Werte wie zum Beispiel Automobiltitel sehr gefragt. Dagegen standen die Bankentitel stark unter Druck, und das gab letztlich auch den Ausschlag, dass der Nikkei am Ende 31 Punkte oder 0,3 Prozent auf 10.663 Zähler nachgab.

Euro behauptet

Der Euro hat sich knapp gehalten, er wurde in New York mit 89,32 amerikanischen Cents gehandelt nach 89,34 am Vortag. In Frankfurt betrug der EZB-Referenzkurs am Dienstag 89,09 und am Mittwochmittag stand der Euro in Frankfurt bei 89,24 amerikanischen Cents.

  • Datum 09.01.2002
  • Autorin/Autor Rolf Wenkel
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1gYV
  • Datum 09.01.2002
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