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Nahost

Der Traum vom eigenen Land

Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel ausgerufen. Unter dem Eindruck des Holocaust in Europa und mit feindlich gesinnten arabischen Nachbarländern. Doch trotz allem ist Israel auch ein Erfolgsmodell.

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Der Staat Israel feierte 2008 sein 60-jähriges Bestehen. Die Gründung der Nation stand dabei unter dem Eindruck des Holocaust: Während der Herrschaft der Nationalsozialisten in Deutschland, die 1945 endete, wurden in Europa sechs Millionen Männer, Frauen und Kinder jüdischen Glaubens ermordet. Als Konsequenz daraus wurde mit Unterstützung der Vereinten Nationen ein eigener jüdischer Staat gegründet.

Am 14. Mai 1948 war es soweit: David Ben Gurion, Israels erster Ministerpräsident, rief den Staat Israel in Tel Aviv aus. Kurz darauf griffen arabische Nachbarländer die junge Nation an. Bis heute sind Israel und viele seiner Nachbarn verfeindet. Nur mit Ägypten und Jordanien gibt es Friedensverträge. Seit dem Sechs-Tage-Krieg im Jahr 1967 hält Israel das palästinensische Westjordanland besetzt.

Doch trotz des Holocaust, der bis heute das Land prägt, trotz mehrerer Kriege, inneren Konflikten und der Bedrohung durch arabische Nachbarn, ist Israel auch ein Erfolgsmodell: Es ist ein modernes Hightech-Land mit einer bunt gemischten Bevölkerung und einer lebendigen Kultur. Heute leben mehr als sieben Millionen Menschen in Israel.

Hintergründe und Reportagen zum 60. Jahrestag der Gründung Israels finden Sie in diesem Dossier von DW-WORLD.DE.

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