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Sport

DEB-Team als Gruppensieger weiter

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Spiel bei der WM gewonnen. Das Team von Trainer Krupp besiegte Gastgeber Slowakei mit 4:3 und stürmte damit vorzeitig als Gruppensieger in die Zwischenrunde.

Der Slowake Michal Handzus kämpft mit dem Deutschen Alexander Barta um den Puck (Foto: dapd)

Der Slowake Michal Handzus (l.) kämpft mit dem Deutschen Alexander Barta um den Puck

Mit jetzt sechs Punkten kann der DEB-Auswahl nach der Partie gegen die Slowakei am Sonntag (01.05.2011) Platz eins der Gruppe A nicht mehr genommen werden. Schon vor dem Spiel gegen Slowenien am Dienstag ist der Mannschaft von Coach Uwe Krupp damit der Aufstieg in die Zwischenrunde sicher. "Wir wollten uns nicht wieder auf eine Zitterpartie gegen Slowenien einlassen. Wir wollten den Sack zumachen, und das haben wir gemacht", sagte Krupp.

Zum Auftakt der Weltmeisterschaft in der Slowakei hatte die deutsche Mannschaft überraschend 2:0 gegen Rekordweltmeister Russland gewonnen. Mit dem sensationellen 4:3 (0:0, 3:0, 1:3)-Erfolg über das mit Spielern der US-Profiliga NHL gespickte Team der Gastgeber setzte man nun noch einen drauf.

Hauptsache, es hat gereicht

Die Treffer in Bratislava erzielten Marcel Müller (25. Minute), John Tripp (34.), Frank Hördler (37.) und Felix Schütz (45.). Aufgrund der Gegentreffer von Ladislaw Nagy (46.), Jozef Stümpel (48.) und Pavol Demitra (53.) hieß es allerdings über weite Strecken zittern, bevor schließlich der verdiente Sieg gefeiert werden konnte.

"Vielleicht hätten wir am Ende einen Tick mehr agieren sollen, aber es hat gereicht, und wir sind superhappy", sagte Torhüter Dimitri Pätzold. Bundestrainer Krupp fügte hinzu: "Das war ein anstrengendes Spiel, wir haben in den ersten 40 Minuten wirklich gut gespielt, aber wir wussten: So eine Mannschaft schießt Tore".

Auch Russland, das am Sonntag beim 6:4 gegen Aufsteiger Slowenien alle Mühe hatte, und die Slowakei stehen sicher in der Zwischenrunde. Ebenso schaften dies der 24-malige Weltmeister Kanada durch ein 9:1 gegen Frankreich und die Schweiz mit einem 4:1 gegen Weißrussland.

Autor: Thomas Grimmer (dpa, sid)
Redaktion: Walter Lausch

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