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Digitales Leben

Das Spiel ist aus: Gamescom ist zu Ende

Seit Mittwoch hat die Gamescom die Kölner Messehallen in einen - mal wieder völlig überfüllten - Abenteuerspielplatz für Computer- und Videospielefans verwandelt. Am Sonntag hatte das Spiel jetzt (s)ein Ende.

Fünf Tage voller neuer Spiele, Konsolen, Geräte - und randvoller Messehallen - sind zu Ende. Die Gamescom stand diesmal unter dem Leitthema "Heroes in New Dimensions" - ein Schwerpunkt der Messe war virtuelle Realität: Viele Besucher probierten neue Virtual-Reality-Brillen aus, mit denen Gamer vollständig in die Spielewelt eintauchen können. Auch der E-Sport wurde in den Fokus gerückt.

Vom 17. bis 21. August 2016 besuchten rund 345.000 Besucher aus 97 Ländern die Kölner Messehallen, darunter 30.500 Fachbesucher. 877 Unternehmen aus 54 Ländern stellten ihre Produkte vor - nach Angaben der Veranstalter ein Plus von 9 Prozent und damit ein neuer Rekord. Insgesamt lockten Gamescom und die zeitgleich stattfindenden Videodays mehr als 500.000 Besucher nach Köln. Die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen wurden von den Messe-Besuchern akzeptiert. Kostümierungen waren erlaubt, Nachbildungen von Waffen aber zum Beispiel verboten.

Köln Gamescom VR-Brille

Werden immer realistischer: VR-Brillen

Der Hype um das äußerst beliebte Spiel Pokémon Go schwappte auch auf die Gamescom über. Das Pokémon Pikachu bekam sogar seinen eigenen Merchandise-Store. Jagd auf Pokémons konnte man in den Messehallen selbst allerdings nicht machen: dort ist Pokémon-freie Zone, da das Gelände als privater Raum registriert ist.

Partnerland der Gamescom war in diesem Jahr die Türkei. Der türkische Gaming-Markt gilt als einer der interessantesten der Welt: Fast 80 Millionen Menschen leben in diesem Land, der Altersdurchschnitt liegt unter 30 Jahren. Rund 60 Prozent der Bevölkerung sind online, 30 Millionen Türken spielen regelmäßig.

nf/al (dpa/gamescom)

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