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Politik

Das Land am Kap der Guten Hoffnung

Südafrika versucht, in die politische Lage am Kap der guten Hoffnug wieder Ruhe hinein zu bekommen.

Jacob Zuma hat derzeit gut lachen (Foto: AP/Dezember 2007)

Jacob Zuma hat derzeit gut lachen

In Südafrika macht ein halbes Jahr vor der wichtigsten Generalprobe für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010,dem Confederations-Cup, landesweit Wahlkampffieber breit. Nelson Mandelas ANC - Afrikas älteste Befreiungsbewegung - will auf ihrem Weg zum 100. Jahr des Bestehens (im Jahr 2012) an alte Erfolge anknüpfen. «Der Afrikanische Nationalkongress wird regieren, bis Jesus wieder auf die Erde zurückkommt«, meinte Parteichef Jacob Zuma noch vergangenes Jahr zuversichtlich. Doch der ebenso umstrittene wie populäre ANC-Vorsitzende musste in der Zwischenzeit zugeben, dass die Partei im Frühjahr bei der vierten Wahl seit dem Ende der Apartheid eine ihrer größten Herausforderungen zu meistern haben wird.

Unter den Analytikern bezweifelt zwar kaum jemand, dass sich die Partei mit Unterstützung ihrer treuen Verbündeten aus Kommunisten undGewerkschaften erneut eine Mehrheit sichern wird. Doch eins ist diesmal völlig anders: unter den rund 150 registrierten Parteien - von der Buschmann-Partei bis zur Partei der Wunderheiler - hat sich ein Neuling etabliert, der den ANC nervös macht: der Volkskongress (COPE). Die von Anhängern des im September entmachteten Präsidenten Thabo Mbeki gegründete Partei hat mächtig Zulauf - auch aus ANC-Reihen. In nur drei Monaten kam sie nach eigener Angabe auf 400 000 Mitglieder - der ANC zählt offiziell rund 160 000.

Armut, Sicherheit und Stabilität sind drei der wichtigsten Themen, mit denen sich die kommende Regierung beschäftigen muss. Als Gastgeber der nächsten Fußball-Weltmeisterschaft 2010 steht das Land am Südzipfel des afrikanischen Kontinents besonders unter internationaler Beobachtung. Ein Dossier von DW-WORLD.DE gibt einen Überblick.

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