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Filme

Dantes Auswirkungen auf Rodins Marmor

Ausstellungen bringen alle und alles zusammen: Ein Bildhauer trifft Schriftsteller, Afrika trifft London und Impressionisten auf Surrealisten. DW-WORLD zählt auf, wer wo zusammenkommt.

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De Kooning – Action und Expressionismus

Frau in Landschaft

Willem de Kooning: Frau in Landschaft, 1967

Seine Malerei pendelt zwischen Expressionismus und Action Painting, zwischen Cézanne und Jackson Pollock: Willem de Kooning (1904-1997), der als sensibelster Maler des 20. Jahrhunderts gilt und der von sich sagte: "Mir scheint, dass ich immer vom Melodrama der Vulgarität gefangen bin." Das Wiener Kunstforum hat dem niederländisch-amerikanischen Künstler eine ausführliche Retrospektive gewidmet; mit 50 Gemälden und Arbeiten auf Papier.

Einen Schwerpunkt der Schau bilden de Koonings Women-Bilder der 1950er Jahre – und daneben der Block der monumentalen gestischen Abstraktionen um 1960, der de Koonings Action Painting am deutlichsten epräsentiert. Auch seine "Abstract Landscapes", gemalt auf Long Island, werden gezeigt.

Bis 28. März. Samstag bis Donnerstag 10.00-19.00 Uhr, Freitag 10.00-21.00 Uhr

Rodin: Inspiration aus der Literatur

Eternel-printemps, chef-modèle

Auguste Rodin: Eternel-printemps

Der französische Bildhauer Auguste Rodin (1840-1917) hatte seine Vorbilder unter den Schriftstellern: Er ließ sich von Dante Alighieri, Victor Hugo, Honoré de Balzac und Charles Baudelaire inspirieren. Die Ausstellung "Rodin und die Schriftsteller" im Centro Saint Bénin im italienischen Aosta erklärt, wie die Literaten Rodin beeinflusst haben. Die rund 60 Exponate, darunter Werke in Bronze, Marmor und Terrakotta sowie Zeichnungen, stammen größtenteils aus dem Pariser Musée Rodin und aus der Maison de Balzac und der Maison de Victor Hugo. Unter anderem zeigt die Schau das "Monument à Victor Hugo" - ein über drei Meter langes Bronze-Werk, das noch nie in Italien zu sehen war.

Bis 3. April. Täglich 9.30-12.30 Uhr und 14.30-18.30 Uhr

Afrika neu gemixt

Le Chef

Samuel Fosso: Le Chef, 2003

Bilder, Skulpturen, Installationen und andere Werke von mehr als 60 zeitgenössischen Künstlern aus 25 afrikanischen Ländern sind in der Londoner Hayward Gallery zu sehen. Die Ausstellung mit dem Titel "Africa Remix: Contemporary Art of a Continent" ist nach Angaben des Museums die größte Schau zeitgenössischer afrikanischer Kunst, die je in Europa zu sehen war. Die afrikanischen Künstler mischen die Traditionen des globalen Kunstdiskurses, ohne dabei ihre persönlichen Wurzeln aus den Augen zu verlieren. Wie ihre westlichen Kollegen arbeiten sie mit Installationen, Fotografie, Video oder Malerei; sie fertigen Skulpturen oder Zeichnungen.

Zu den Höhepunkten von "Africa Remix" zählen Arbeiten des südafrikanischen Fotografen David Goldblatt, ein acht Meter langes, aus Flaschenverschlüssen gefertigtes "Goldenes Tuch" des Künstlers El Anatsui aus Ghana sowie eine Zusammenstellung von Fundstücken des Nigerianers Dilomprizulike.

10. Februar bis 17. April. Täglich von 10.00-18.00 Uhr, Dienstag und Mittwoch bis 20.00 Uhr, Freitag bis 21.00 Uhr

Wie Belgier malen

La lecture d'Emile Verhaeren

Théo Van Rysselberghe: La lecture d'Emile Verhaeren, 1903

Vom Impressionismus bis zum Surrealismus reichen die Meisterwerke, derzeit im südfranzösischen Lodève zu sehen sind. Unter dem Titel "Von Ensor bis Magritte" sind mehr als 70 Werke von Künstlern wie Oskar Kokoschka, Max Ernst und Rit Wouters ausgestellt. Sie stammen aus der Sammlung des belgischen Kunstmuseums und sollen einen Überblick über die Geschichte der belgischen Malerei und deren Beziehung zu ausländischen Künstlern geben. Zu den Exponaten zählen auch das berühmte Werk "Alte Dame mit Masken" von James Ensor sowie "Perspektive" von René Magritte.

Bis 27. Februar. Täglich außer Montag 9.30 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr

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