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Aktuell Welt

China testet Mondsonde

China hat eine Sonde zum Mond geschickt und wieder zur Erde zurückgebracht. Der Orbiter landete nach seiner Mondumkreisung und nach achttägigem Flug sicher in der Mongolei.

Die Sonde war rund 840. 000 Kilometer durch das All geflogen. Es sei die weltweit erste Mission dieser Art seit fast 40 Jahren, berichten staatliche Medien. Während der Mission seien "einige unglaubliche Aufnahmen" von der Erde und dem Mond gemacht worden.

2017 soll Gestein vom Mond geholt werden

Nach den USA und der früheren Sowjetunion ist China demnach das dritte Land, dem solch ein Vorhaben gelang. Der Test diente der Vorbereitung auf Chinas erster Mondlandung mit anschließender Rückkehr. Bei diesem im Jahr 2017 geplanten Flug will China nicht nur eine Sonde auf dem Erdtrabanten aufsetzen, sondern diese anschließend samt Bodenproben auch wieder zur Erde zurückholen.

China treibt sein Raumfahrtprogramm mit großen Schritten voran. Die Raumsonde "Chang'e 3" war am 15. Dezember auf dem Mond gelandet und hatte das Fahrzeug "Jadehase" (Yutu) ausgesetzt. Damit wurde China nach den USA und der Sowjetunion die dritte Nation der Erde, die eine Mondlandung unternommen hat.

Auch Taikonauten sollen ins All

Mit den Mondflügen will China als inzwischen zweitgrößte Wirtschaftsnation der Welt seine technologische Leistungsfähigkeit demonstrieren. Das ehrgeizigste Vorhaben der chinesischen Raumfahrt ist die Entsendung eines Taikonauten, wie Astronauten in China genannt werden, zum Mond. Ein Zieldatum dafür gibt es noch nicht.

haz/gmf (dpa, afp, ap)