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Fußball

Chelsea untermauert Titelambitionen

In den Viertelfinal-Hinspielen der Europa League erarbeiten sich die Favoriten und überraschend auch Basel gute Ausgangspositionen. Acht Teams kämpfen noch um den Titel, deutsche sind nicht mehr dabei.

Nichts anderes als den Titel will er holen und der Favorit hat sich keine Blöße gegeben: Champions-League-Gewinner FC Chelsea hat sich im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League standesgemäß mit 3:1 (2:1) gegen den Außenseiter Rubin Kasan durchgesetzt und den Weg ins Halbfinale geebnet. Fernando Torres (16./70. Minute) und Victor Moses (32.) erzielten die Treffer für die "Blues". Der Tabellen-Vierte der russischen Premier Liga kam durch einen verwandelten Handelfmeter durch Bebars Natcho in der 41. Minute immerhin zu einem Auswärtstor und dem Anschlusstreffer.

Benfica dreht das Spiel

Auch Benfica Lissabon hat sein Heimspiel gegen Newcastle United mit 3:1 (1:1) gewonnen und sich ebenfalls eine gute Ausgangsposition verschafft. In der Zwischenrunde hatte Benfica Bayer Leverkusen ausgeschaltet und dann eine Siegesserie gestartet. Der Tabellenführer der portugiesischen Liga musste jedoch zunächst vor heimischer Kulisse einen Rückschlag hinnehmen: Der Ex-Freiburger Papiss Demba Cissé brachte Newcastle in der 12. mit 1:0 in Front. Doch Rodrigo (25.) und Lima (65.) drehten mit ihren Treffern die Partie zugunsten der Gastgeber. Dann stellte Oscar Cardozo seine Nerven unter Beweis und machte mit seinem verwandelten Handelfmeter zum 3:1 alles klar (71.). Der Elfmeter musste wiederholt werden, weil zuvor Spieler den Strafraum betreten hatten.

Basel ärgert Tottenham Hotspur

FC Basels Valentin Stocker bejubelt sein Tor. (Foto: REUTERS/Dylan Martinez)

Lange Gesichter bei den englischen Fans: Basel erzielt auswärts zwei Tore und schockt Tottenham.

Für die größte Überraschung des Abends sorgte der FC Basel in seinem Auswärtsspiel bei Tottenham Hotspur. Die Schweizer sind noch nie in ein Europa-League-Halbfinale eingezogen, doch dieses Jahr haben sie gute Chancen, denn sie holten ein 2:2 (2:1)-Unentschieden. Beide Teams hatten sich nur mit Mühe und Zitterspielen in das Viertelfinale gearbeitet. Der Schweizer Meister erwischte eine sehr gute erste Halbzeit und ging durch einen Doppelschlag von Valentin Stocker (30.) und Fabian Frei (34.) mit 2:0 auswärts in Führung. Emmanuel Adebayor sorgte mit seinem Treffer zum 1:2 in der 40. Minute für den Anschluss. Scott Parker vergab wenig später aus fünf Metern eine 100-prozentige Torchance zum Ausgleich, den ausgerechnet sein Teamkollege, der ehemalige Bundesliga-Spieler Lewis Holtby, mit seinem Fuß vereitelte. In der 58. Minute machte es der Ex-Hoffenheimer Gylfi Sigurdsson mit einem ebenfalls abgefälschten Schuss besser und sorgte für den 2:2-Endstand.

Fenerbahçe siegt gegen zehn Römer

Endlich wieder mit gefüllten Zuschauerrängen durfte Fenerbahçe Istanbul im Europapokal antreten und hat seine Fans in Verzückung gebracht: Mit 2:0 (0:0) besiegten die Türken Lazio Rom, das in der Zwischenrunde zunächst für das Aus der Borussen aus Mönchengladbach gesorgt und im Achtelfinale dann den VfB Stuttgart aus dem Wettbewerb befördert hatte. Die erste Hälfte hatte keine Tore gebracht, unrühmlicher Höhepunkt des zweiten Durchgangs war die Gelb-Rote Karte gegen den Römer Ogenyi Onazi (48.). Der deutsche Nationalstürmer Miroslav Klose wurde zunächst geschont und kam erst in der zweiten Halbzeit zum Einsatz. Doch auch er konnte das vorentscheidende Handelfmeter-Tor von Pierre Webó (78.) nicht verhindern. Dirk Kujit sorgte für das viel umjubelte 2:0 (90.) und gute Voraussetzungen vor dem Rückspiel in Rom, das allerdings wieder vor einer Geisterkulisse ausgetragen wird.

Die Viertelfinal-Rückspiele der Europa League finden in einer Woche (11.04.2013) statt.

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