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Kultur

"Charlie Hebdo" schon wieder ausverkauft

In Deutschland gibt es 50.000 neue Exemplare der aktuellen Ausgabe von "Charlie Hebdo". Die meisten sind schon wieder ausverkauft. In muslimischen Ländern wird weiterhin gegen das Satiremagazin demonstriert.

Viele enttäuschte Gesichter gab es in der vergangenen Woche in den Buchhandlungen, Flughafen- und Bahnhofskiosken: Zum Verkaufsstart von

"Charlie Hebdo"

in

Deutschland

am 17.1.2015 sind die meisten Kunden leer ausgegangen - nur 5000 Exemplare hatten den Weg in die deutschen Handel gefunden. Seit Freitag (23.1.2015) sind nun wieder 50.000 Ausgaben im deutschen Verkauf, die meisten Exemplare aber schon vielerorts vergriffen. "Alle 10 bis 20 Minuten ging eine Ausgabe weg", sagte ein Sprecher einer Bahnhofskiosk-Kette.

Charlie Hebdo - Verkaufsstart in Deutschland 17.01.2015

Die aktuelle Ausgabe von "Charlie Hebdo" ist auch in Deutschland sehr gefragt

Heftige Proteste in muslimischen Ländern

Die Mohammed Karikaturen von "Charlie Hebdo" haben derweil in vielen muslimischen Teilen der Welt zu

heftigen Protesten

geführt. In Pakistan,

Niger

und dem Jemen kam es zu teils gewaltsamen Ausschreitungen. In Afghanistan gingen am Freitag (23.1.2015) 20.000 Menschen auf die Straße. "Kein Muslim kann Beleidigungen unseres geliebten Propheten hinnehmen", sagte einer der Demonstranten in Herat. In der afghanischen Hauptstadt Kabul warfen einige Demonstranten Steine auf die französische Botschaft.

Pakistan Anti Charlie Hebdo Protest Flagge Verbrennen 22.01.2015

In Pakistan verbrennen Demonstranten eine Frankreich Flagge

Rekordauflage: Sieben Millionen

Die weltbekannte Ausgabe von "Charlie Hebdo" war in Frankreich am 14. Januar, mit einer Rekordauflage von einer Millionen Exemplaren, erschienen. Sie war bereits nach kurzer Zeit vergriffen. Mittlerweile wurde die Auflage auf sieben Millionen erhöht. Eine Woche vor dem Erscheinen der Ausgabe kam es zu einem Attentat auf die Redaktionsräume der Zeitschrift, bei dem zwölf Menschen ums Leben kamen - zwei islamistische Terroristen hatten die Räume der Satirezeitschrift überfallen.

hjh/az (dpa/afp)

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