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Aktuell Europa

+++Live-Ticker: Terroranschlag auf Pariser Satireblatt Charlie Hebdo+++

Bei einem blutigen Angriff auf die Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" in Paris sind zwölf Menschen getötet worden. Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

Attentäter haben in der Redaktion der französischen Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" ein Massaker verübt. Zwölf Menschen seien getötet und zehn verletzt worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Einige von ihnen befänden sich in einem kritischen Zustand. Präsident Francois Hollande eilte zum Ort des Anschlags und setzte eine Krisensitzung des Kabinettes ein. Die Regierung ließ die Terror-Warnstufe für Paris auf das höchste Niveau hinaufsetzen. Die Regierungen in Washington, Moskau und Berlin zeigten sich erschüttert.

Verfolgen Sie die Ereignisse in unserem Live-Ticker:

+++ 16.00 Uhr MEZ+++
In Deutschland verurteilt der türkisch-islamische Verband Ditib den Anschlag. Es handele sich um einen Angriff auf die Menschheit. "Dies ist niederträchtig und absolut inakzeptabel", erklärt die Organisation in Köln.
+++ 15.50 Uhr MEZ+++
Nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere gibt es keine konkreten Hinweise auf vergleichbare Anschlagsplanungen in Deutschland oder allgemein Hinweise auf Terroranschläge. Europa sei jedoch in seiner Gesamtheit gefährdet. "Die Lage ist ernst, es gibt grund zur Sorge und Vorsorge, aber nicht zur Panik".
+++15.20 Uhr MEZ+++
Die dänische Zeitung "Jyllands-Posten" verstärkt ihre Sicherheitsvorkehrungen. Das Blatt hatte mit Karikaturen des muslimischen Propheten Mohammed 2005 in vielen Staaten Proteste ausgelöst, bei denen mindestens 50 Menschen ums Leben kamen.
+++ 15:19 Uhr MEZ+++

Der französische Innenminister spricht von drei Tätern, die in den Anschlag auf "Charlie Hebdo" verwickelt sind. Bislang war von zwei Angreifern die Rede gewesen. Es werde alles getan, um die drei Kriminellen, die hinter diesem "barbarischen Akt" steckten, außer Gefecht zu setzen, sagte Minister Bernard Cazeneuve nach der Krisensitzung im Élysée-Palast.

+++ 15:12 Uhr MEZ+++

US-Präsident Obama verurteilt die "grauenhaften" Ereignisse in Paris: Es handele sich um eine abscheuliche Tat. Die USA unterstützten Frankreich dabei, die Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen.

+++ 14:40 Uhr MEZ+++

Französische Muslimvereinigungen verurteilten den Angriff scharf. Der französische Rat des muslimischen Glaubens (CFCM) sprach von einem "barbarischen" Akt "gegen Demokratie und Pressefreiheit". Auch die den Muslimbrüdern nahestehende Union der islamischen Organisationen Frankreichs (UOIF) kritisierte den "kriminellen Angriff und diese schrecklichen Morde".
+++ 13.54 Uhr MEZ+++

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich in einem Telegramm an Präsident Francois Hollande erschüttert. Die abscheuliche Tat sei nicht nur ein Angriff auf die Franzosen und die innere Sicherheit Frankreichs. "Sie stellt auch einen Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit dar." Diese sei ein Kernelement der freiheitlich-demokratischen Kultur in Europa.

"Charlie Hebdo" thematisiert auf dem Titel seiner jüngsten Ausgabe das neue Buch "Unterwerfung" des französischen Autors Michel Houellebecq. Er beschäftigt sich darin mit dem Szenario einer Islamisierung Frankreichs unter einem muslimischen Präsidenten.

+++13.53 Uhr MEZ+++

Das Bundesinnenministerium erklärt, es bleibe bei der abstrakt hohen Gefährdungslage durch islamistischen Terror. Hinweise über eine konkrete Gefahr in der Bundesrepublik lägen nicht vor. Für eine Entscheidung über zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen in Deutschland sei es noch zu früh.

+++ 13:48 Uhr MEZ +++

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bezeichnet den Angriff auf die Redaktion als Barbarei, die alle Menschen und Europäer treffe. Er sichert Frankreich die Solidarität der EU-Kommission zu.

+++ 13:22 Uhr MEZ +++

Laut Polizei hat sich die Zahl der Todesopfer auf 12 erhöht.

+++ 13:16 Uhr MEZ +++

Die Zeitung Zeitung "Le Monde" schreibt auf ihrer Webseite, dass der Chefredakteur von "Charlie Hebdo", der unter dem Pseudonym "Charb" schreibt, bei dem Anschlag verletzt wurde.

+++ 13:06 Uhr MEZ +++

Präsident François Hollande spricht von einem "Schock für Frankreich". Es handele sich zweifellos um einen Terrorakt.

+++ 12:53 Uhr MEZ +++

Der britische Premierminister David Cameron äußert sich über den Anschlag entsetzt. Es handele es sich um eine abscheuliche Tat. Sein Land stehe beim Kampf gegen den Terrorismus an der Seite Frankreichs.

uh/fab (dpa, afp, rtr, ap)