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FIFA

CAS: Blatter bleibt gesperrt

Ex-FIFA-Präsident findet mit seinem Einspruch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS kein Gehör. Der gesperrte Funktionär bleibt für sechs Jahre von allen Ämtern und Aktivitäten im Fußball ausgeschlossen.

Die Sechs-Jahres-Sperre des ehemaligen FIFA-Präsidenten Joseph S. Blatter bleibt bestehen. Das urteilte der Internationale Sportgerichtshof CAS. Die Ethikkommission des Fußball-Weltverbands hatte 2015 zunächst eine achtjährige Sperre gegen den mittlerweile 80-jährigen Schweizer verhängt. Diese Sperre war von der FIFA-Berufungskommission Anfang des Jahres reduziert worden. Auf den Weltfußball hat das keine Auswirkungen mehr - der Schweizer Blatter wurde inzwischen von seinem Landsmann Gianni Infantino abgelöst. 

Blatter war bereits im Oktober 2015 gemeinsam mit dem damaligen UEFA-Präsidenten Michel Platini von der Ethikkommission wegen einer dubiosen Millionen-Zahlung der FIFA an Platini aus dem Verkehr gezogen worden. Im Mai hatte der CAS die Sperre Platinis auf vier Jahre reduziert. 

CAS: "Keine vertragliche Grundlage"

Im Fall Blatter ging es unter anderem um eine Fifa-Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken an Platini aus dem Jahr 2011, angeblich für Beratertätigkeiten, die der Franzose zwischen Januar 1999 und Juni 2002 geleistet hatte. Der CAS betrachtete die Zahlungen als "unangebrachte Zuwendung ohne vertragliche Grundlage". 

Schon vor der offiziellen Verkündung des Urteils durch den CAS hatte Blatter durch einen Sprecher mitteilen lassen, dass er seine Verhandlung verloren habe. "Ich nehme das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs zur Kenntnis. Aufgrund des Verlaufs des Prozesses war kein anderes Verdikt zu erwarten", wurde Blatter in einem schriftlichen Statement zitiert. 

asz/sn (sid, dpa, AFP)

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