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Fußball

BVB stark, aber torlos in Malaga

Gut gespielt, aber nicht gewonnen. Borussia Dortmund biss sich im Viertelfinal-Hinspiel am FC Malaga die Zähne aus. Trotz bester Chancen für den BVB blieb die Partie torlos. Madrid besiegte Istanbul dagegen deutlich.

Jürgen Klopps Kiefer malmte, er ballte die Fäuste, er litt an der Seitenlinie. Doch Tore für seine Mannschaft konnte auch der Coach nicht herbeibeschwören. Seine Elf erspielte sich im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League beim FC Malaga reihenweise gute Möglichkeiten, kam aber nicht über ein 0:0 hinaus. "Ich kann mit dem Ergebnis leben", sagte Klopp nach dem Schlußpfiff.

Bei seiner Aufstellung musste Klopp auf den verletzten Jakub Blaszczykowski verzichten. Der Pole konnte erneut wegen Leistenbeschwerden nicht spielen, für ihn stand Kevin Großkreutz in der Startelf des BVB. Gleich von Beginn an entwickelte sich eine interessante, temporeiche Partie. Die Dortmunder übernahmen sofort die Initiative gegen die zunächst eher defensiv eingestellten Gastgeber. Allerdings waren Mario Götze, Marco Reus und Kevin Großkreutz vor dem Tor allesamt zu nachlässig, sie ließen beste Chancen ungenutzt.  

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BVB-Trainer Klopp zum 0:0 in Malaga

Malaga kam in der Schlussphase der ersten Hälfte besser ins Spiel und brachte die BVB-Abwehr einige Male zum Flattern. Die beste Möglichkeit für die Spanier hatte Welington. Er scheiterte nach einer Ecke mit einem Kopfball an Dortmunds Keeper Roman Weidenfeller. "Für mich war es in den ersten 45 Minuten fast ein bisschen viel offener Schlagabtausch“, sagte BVB-Manager Michael Zorc in der Halbzeit mit Blick auf das unterhaltsame Auf und Ab.   

Dortmund auch nach der Pause nicht zielgenau

Der BVB zeigte sich auch nach der Pause angriffslustig. Diesmal scheiterte jedoch Robert Lewandowski zweimal aus guter Position. Einen Fernschuss von Sebastian Kehl konnte Malagas Torwart Willy abwehren. Dann stand sein Pedant auf der anderen Seite im Fokus: Weidenfeller entschärfte eine Doppelchance von Malaga. Die Andalusier konnten zwar spielerisch nur wenige Akzente setzen, blieben aber zu jedem Zeitpunkt gefährlich. Mit Julian Schieber für den glücklosen Reus und Sven Bender für Kehl versuchte BVB-Coach Klopp noch einmal frischen Wind in seine Elf zu bringen. Jedoch fehlte es seiner Mannschaft nach dem hohen Tempo zusehends an der nötigen Präzision und Durchschlagskraft. Es blieb beim 0:0. Die Dortmunder wirkten dennoch zufrieden mit dem Ergebnis. "Wir haben alle Heimspiele in der Champions-League gewonnen, das ist ein gutes Omen für das Rückspiel", sagte Ilkay Gündogan nach der Partie.  

Madrid schafft gutes Fundament

Real Madrids Cristiano Ronaldo feiert gegen Istanbul seinen neunten Treffer in der laufenden Champions-League Saison (EPA/BALLESTEROS)

Torgarant: Ronaldo (r.) feiert gegen Istanbul seinen neunten Treffer in der laufenden Champions-League Saison

Im zweiten Duell des Abends glänzte Real Madrid gegen Galatasaray Istanbul mit Effektivität. Die Gastgeber mit den deutschen Nationalspielern Mesut Özil und Sami Khedira entschieden die Partie mit 2:0 (2:0) für sich. Dem Spielverlauf wird dieses Ergebnis nicht ganz gerecht. Galatasaray mit dem noch amtierenden Champions-League-Sieger Didier Drogba lieferte eine couragierte Vorstellung im vollbesetzten Bernabeu-Stadion. Die Tore erzielte allerdings Real: Nach einem feinen Pass von Özil traf Cristiano Ronaldo per Heber zur frühen Führung (9.). Karim Benzema erzielte das 2:0 (29.). In der zweiten Hälfte ließ Istanbul dann deutlich nach. Real hatte die Partie über weite Strecken im Griff. Higuain sorgte mit seinem Kopfballtreffer zum 3:0-Endstand (79.) für ein gutes Polster mit Blick auf das Rückspiel am kommenden Dienstag (09.04.2013).

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