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Asien

Bootsunglück in Myanmar

Überfüllte Fähren und nachlässige Regierungskontrollen - immer wieder endet diese Kombination in Myanmar tödlich. Erneut sind mindestens 20 Menschen beim Überqueren eines Flusses ertrunken.

Sie waren auf einer Hochzeit in Pathein - einer kleinen Hafenstadt im südwestlichen Myanmar. Als die Gäste den Fluss überqueren wollten, um zurück in ihr Heimatdorf zu gelangen, stieß das Boot mit einem Flusskahn zusammen. Dabei kamen mindestens 20 Menschen ums Leben. Neun Personen gelten weiterhin als vermisst.

Die beiden Boote hätten den Fluss ohne Beleuchtung durchquert und seien in der Mitte des Stroms kollidiert, sagte ein Polizist. An Bord seien zwischen 60 und 80 Menschen gewesen. Die Suche nach den Vermissten sei am Samstagmorgen wieder aufgenommen worden, wie der Beamte mitteilte. "Wir  werden den Such- und Rettungseinsatz den ganzen Tag lang fortsetzen."

Gefährliche Überfahrt

Tödliche Bootsunglücke kommen in Myanmar häufig vor. In dem südostasiatischen Land leben viele Menschen an Flussufern und sind oftmals auf überfüllte Fähren angewiesen. Kontrollen durch die Regierung gibt es kaum. Aber viele Straßen sind nicht befahrbar und meist ist es für die Menschen günstiger, den Weg übers Wasser zu nehmen. Im Oktober waren beim Kentern eines Schiffs im Zentrum des Landes bereits 73 Menschen ums Leben gekommen.

nin/stu (afp, ape)

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