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Fußball

Attraktive Lose in der Europa League

Die Bundesligisten Leverkusen, Dortmund und Stuttgart stehen in der Gruppenphase der Europa League vor attraktiven, aber lösbaren Aufgaben. Leverkusen trifft unter anderen auf Titelverteidiger Atlético Madrid.

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Forlan jubelt über einen seiner beiden Treffer im Europa-League-Finale gegen den FC Fulham. Foto: AP

Torgarant Forlan

"Atlético ist sicher der Topfavorit in der Gruppe", sagte Rudi Völler, Sportchef von Bayer Leverkusen nach der Auslosung in Monaco. Schließlich ist der Traditionsclub aus Madrid Titelverteidiger und hat mit Diego Forlan einen Weltstar in seinen Reihen. Der Stürmer aus Uruguay wurde bei der WM in Südafrika zum besten Spieler des Turniers gekürt. Im Europa-League-Finale der vergangenen Saison erzielte Forlán beide Treffer für Atlético zum 2:1-Erfolg nach Verlängerung. Außerdem trifft Leverkusen in der Gruppe B auf den norwegischen Rekordmeister Rosenborg Trondheim und den dreimaligen griechischen Meister Aris Saloniki.

Dortmund gegen zwei Pokalsieger

Borussia Dortmund spielt in der Gruppe J gegen den Traditionsclub FC Sevilla, den aktuellen spanischen Pokalsieger. Auch der französische Gegner Paris St. Germain ist Pokalsieger. Ein Traumlos, kommentierte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp dieses Los schmunzelnd: "Schwarz-gelbe Liebe in der Stadt der Liebe, was will man mehr?" Ein weitgehend unbeschriebenes Blatt ist der vierte Club der Gruppe, Karpaty Lemberg aus den Ukraine.

Bobic vorsichtig optimistisch

Stuttgarter Spieler bejubeln Treffer in der Europa-League-Qualifikation gegen Bratislava. Foto: AP

Stuttgarter wollen weiter jubeln

Der VfB Stuttgart bekommt es in der Gruppe H mit dem spanischen Vertreter FC Getafe, dem dänischen Club Odense BK und dem Schweizer Verein Young Boys Bern zu tun. VfB-Sportdirektor Fredi Bobic zeigte sich mit der Auslosung zufrieden, gab sich aber gleichzeitig vorsichtig: "Getafe hat schon oft für Furore gesorgt und ist mit Sicherheit ein schwerer Gegner. Skandinavier darf man sowieso nie unterschätzen, und auch Bern hat ein großes Leistungspotenzial."

Die Gruppenspiele der Europa League beginnen am 16. September, das Finale wird am 18. Mai 2011 in der irischen Hauptstadt Dublin ausgetragen. Die beiden Erstplatzierten der zwölf Vierer-Gruppen ziehen in die Runde der besten 32 Mannschaften ein. Aufgefüllt wird das Feld mit den acht Drittplatzierten der Champions-League-Gruppenphase.

Autor: Stefan Nestler
Redaktion: Calle Cops

Alle Gruppen im Überblick:

Gruppe A:

Juventus Turin

Manchester City

RB Salzburg

Lech Posen

Gruppe B:

Atletico Madrid

Bayer Leverkusen

Rosenborg Trondheim

Aris Saloniki

Gruppe C:

Sporting Lissabon

OSC Lille

Lewski Sofia

KAA Gent

Gruppe D:

FC Villarreal

FC Brügge

Dinamo Zagreb

PAOK Saloniki

Gruppe E:

AZ Alkmaar

Dynamo Kiew

BATE Borissow/Weißrussland

Sheriff Tiraspol/Moldau

Gruppe F:

ZSKA Moskau

US Palermo

Sparta Prag

Lausanne Sport

Gruppe G:

Zenit St. Petersburg

RSC Anderlecht

AEK Athen

Hajduk Split

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