1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Wirtschaft

Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt weiter

Im Juni ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland weiter zurückgegangen. Die Zahl der Beschäftigten hat dagegen den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung 1990 erreicht.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni um 25.000 auf 2,473 Millionen gesunken. Damit gab es 142.000 Erwerbslose weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Freitag in Nürnberg mitteilte. Das ist der niedrigste Wert in einem Juni seit dem Jahr 1991. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Punkte auf 5,5 Prozent.

"Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Juni aus saisonalen Gründen weiter zurückgegangen", sagte BA-Chef Detlef Scheele. Die Beschäftigung und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern hätten erneut kräftig zugelegt.

Bereinigt um jahreszeitliche Schwankungen, kletterte die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat überraschend um 7000. Nach dieser Rechnung war es der erste Anstieg seit März 2016.

Höchste Beschäftigung seit der Wiedervereinigung

Die Zahl der Beschäftigten erreichte den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung. Im Mai waren rund 44,1 Millionen Menschen in Arbeit, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Damit stieg die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland binnen Jahresfrist um 651.000 oder 1,5 Prozent.

Klammert man die für die Jahreszeit üblichen Schwankungen aus, gab es zum April ein Plus von 36.000. Die positive Lage am Arbeitsmarkt und die Konsumlaune der Verbraucher schieben die gesamte Konjunktur schon seit längerem kräftig an. Die Stimmung der Verbraucher ist nach Berechnungen der GfK-Marktforscher derzeit so gut wie seit Oktober 2001 nicht mehr.

bea/ul (dpa, reuters)

Die Redaktion empfiehlt