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Ermittlungen zu Flugzeugabsturz vom Mai

Anschlag verursachte Absturz der EgyptAir-Maschine

Fast sieben Monate nach dem Absturz des A320 über dem östlichen Mittelmeer steht fest: Es gibt einen terroristischen Hintergrund. Ermittler fanden an Überresten der Opfer Spuren von Sprengstoff.

Französische Experten, die an den Untersuchungen beteiligt sind, entdeckten Spuren des Sprengstoffs TNT an menschlichen Überresten einiger Opfer. Das bestätigte die ägyptisch geführte Untersuchungskommission. Einen medizinischen Bericht habe man den ägyptischen Behörden zugesandt.

Der Airbus A320 war am 19. Mai mit 66 Menschen an Bord auf dem Weg von Paris nach Kairo über dem östlichen Mittelmeer abgestürzt. Es gab keine Überlebenden. Einen Anschlag hatten die Behörden seinerzeit ziemlich schnell ausgeschlossen.

In der Luft zerbrochen 

Im Juli ergab dann die Auswertung der Flugdatenschreiber, dass die Maschine nach einem Brand in der Luft zerbrochen war. Damals war allerdings noch unklar, was das Feuer in einer der Toiletten und im Bereich der Bordelektronik ausgelöst haben könnte.

Aufgrund der neuen Erkenntnisse übergaben die Ermittler den Fall jetzt an die Staatsanwaltschaft, wie das Luftfahrtministerium in Kairo bestätigte. Unter den Todesopfern waren 40 Ägypter und 15 Franzosen.

se/wl (afp, dpa, rtr)

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