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Aktuell Asien

Anschlag auf Moschee in Pakistan

Bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee sind in der nordpakistanischen Stadt Rawalpindi mindetens acht Menschen getötet worden. Das Attentat galt Schiiten, die gerade beim Freitagsgebet waren.

Polizei sperrt den Tatort in Rawalpindi ab (Foto: PA)

Polizisten sperren den Tatort in der Altstadt von Rawalpindi ab

In der Moschee befanden sich zum Zeitpunkt des Anschlags mehr als 150 Gläubige. Zeugenaussagen zufolge versuchte ein Selbstmordattentäter das Gebäude zu betreten, doch seine Bombe zündete bereits im Eingangsbereich. Dabei wurden mindestens acht Menschen getötet und 16 weitere verletzt.

Nach Angaben des Moscheevorstehers Shamim Syed gab es vor dem Gotteshaus Sicherheitspersonal. Dennoch gelang es dem Täter, sich dem Gebäude zu nähern. Augenzeugen berichten von zerborstenen Glasscheiben und Chaos vor dem Gebäude. Weil sich die Moschee im Bereich der Altstadt befindet und die Straßen für Rettungsfahrzeuge zu eng sind, mussten die Verletzten auf Karren in die Krankenhäuser gebracht werden.

Zu dem Anschlag hat sich bislang noch niemand bekannt. In den letzten Jahren haben allerdings immer wieder Taliban-Kämpfer und Anhänger des Terrornetzwerks Al-Kaida Anschläge auf die schiitische Minderheit im Land verübt. Zuletzt waren bei einem Taliban-Anschlag eine Schule in Peshawar mehr als 140 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Kinder. Die pakistanische Armee hat seidem ihre Angriffe auf die Rebellen verstärkt.

djo/se (afp, ap)