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Aktuell Amerika

Alarmstufe Rot am Vulkan Copahue

Nachdem der Vulkan Copahue Asche gespuckt hat, befürchten die Behörden in Chile einen Ausbruch. Evakuierungen haben sie aber noch nicht angeordnet.

Am Vulkan Copahue in Chile ist die höchste Alarmstufe ausgerufen worden. Der an der Grenze zu Argentinien gelegene Vulkan hatte am Wochenende Asche und Gas ausgestoßen. "Die Intensität der seismischen Signale" deute nun auf einen schwachen Ausbruch hin, teilten die Behörden mit. Ein größerer Ausbruch könne aber nicht ausgeschlossen werden.

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Chile: Höchste Alarmstufe ausgerufen

Der 2965 Meter hohe Vulkan war zuletzt im Jahr 2000 ausgebrochen. Der chilenische Katastrophenschutz ONEMI teilte mit, Evakuierungen seien vorerst nicht nötig. Rund um den Vulkan leben etwa 2200 Menschen. Die Bewohner der nahen Kleingemeinde Bíobío seien über die möglichen Gefahren informiert worden.

Flüge gestrichen

Wegen der 800 Meter hohen Aschewolke mussten am Samstag einige Flüge in das argentinische Touristenzentrum Bariloche gestrichen werden. Auf der argentinischen Seite des Vulkans befinden sich vielbesuchte Thermalbäder.

Zuletzt musste der Flugverkehr in Chile wegen Vulkanasche ausgesetzt werden, als im Juni vergangenen Jahres der Vulkan Puyehue ausgebrochen war. Damals wurden Flüge über Lateinamerika, später auch über Australien sowie Neuseeland gestrichen.

det/wl (afp, dapd, dpa)

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