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Sport

Al-Attiyah holt Gesamtsieg

Der Katarer Nasser Al-Attiyah hat zum zweiten Mal die Rallye Dakar gewonnen. In Mini des hessischen X-raid-Teams genügte ihm Platz drei auf der Schlussetappe.

Dem 44-Jährigen Nasser Al-Attiyah genügte auf der Schlussetappe nach Buenos Aires ein dritter Platz zum souveränen Gesamtsieg. Nasser Al-Attiyah hatte das Offroad-Abenteuer in Südamerika bereits 2011 für sich entschieden. In der Gesamtwertung hatte er am Ende nach mehr als 9000 Kilometern gut 35 Minuten Vorsprung auf Giniel de Villiers aus Südafrika und dessen deutschen Co-Piloten Dirk von Zitzewitz im Toyota. Es war der vierte Triumph in Serie für den X-raid-Rennstall. Bei elf der 13 Etappen in Argentinien, Bolivien und Chile siegte diesmal ein Mini des hessischen Teams.

Nur eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe auf der ersten Etappe bremste Al-Attiyah auf dem Weg zum Sieg kurz ein. Doch schon auf dem zweiten Tagesabschnitt holte er sich die am Grünen Tisch verlorene Führung zurück und gab sie nicht mehr her. Dabei profitierte Al-Attiyah auch vom Pech seines Teamkollegen Nani Roma. Der mit großen Hoffnungen gestartete Vorjahressieger wurde schon nach wenigen Kilometern wegen eines Defekts aussichtslos zurückgeworfen.

Auf dem letzten Tagesabschnitt, der wegen heftigen Regens auf 34 Kilometer verkürzt worden war, erzielte Hummer-Pilot Robby Gordon die Bestzeit.

Bei den Motorrädern holte sich der Spanier Marc Coma auf seiner KTM zum fünften Mal den Gesamtsieg. Er distanzierte den Portugiesen Paulo Goncalves um knapp 17 Minuten.

to/qu (sid, dpa)

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