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Sport

Al-Attiyah weiter auf Siegkurs

Nasser Al-Attiyah behauptet auch auf der elften Etappe der diesjährigen Rallye Dakar seine Spitzenposition souverän. Platz zwei der Gesamtwertung ist dem Duo Villiers/Zitzewitz kaum noch zu nehmen.

Mini-Fahrer Nasser Al-Attiyah und sein Co-Pilot Mathieu Baumel durchqueren auf der 11. Etappe einen Fluss (Foto: FRANCK FIFE/AFP/Getty Images)

Nasses Vergnügen: Mini-Fahrer Nasser Al-Attiyah und sein Co-Pilot Mathieu Baumel auf der 11. Etappe

Der Katari Nasser Al-Attiyah steuert nach seinem

fünften Tagessieg

ungebremst seinem zweiten Gesamtsieg bei der Rallye Dakar entgegen. Der 44-Jährige gewann in seinem in Deutschland gebauten Mini die 194 Kilometer lange elfte Etappe von Salta nach Termas de Rio Hondo in Argentinien und baute damit seine ohnehin schon komfortable Führung weiter aus. Al-Attiyahs Vorsprung auf den Südafrikaner Giniel de Villiers mit dem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz im Toyota wuchs auf 29:01 Minuten. Dritte sind Krysztof Holowczyc aus Polen und dessen französischer Beifahrer Xavier Panseri in einem weiteren Mini. Sie liegen 1:28:49 Stunden zurück.

Der zweite Platz im Gesamtklassement ist de Villiers und von Zitzewitz kaum mehr zu nehmen. Das Duo beendete das Teilstück am Donnerstag auf dem dritten Rang. Im Toyota mussten sich

Villiers/Zitzewitz

neben Sieger Al-Attiyah und dessen französischem Co-Piloten Matthieu Baumel nur noch dem Argentinier Orlando Terranova geschlagen geben. "Für uns war es ein unspektakulärer Tag", meinte von Zitzewitz.

Gottschalk und Roma ausgeschieden

Beendet ist die Rallye derweil für den deutschen Beifahrer Timo Gottschalk. An seinem Toyota traten vor dem Erreichen der Wertungsprüfung am Donnerstag vermehrt mechanische Probleme auf, die ihn und seinen saudischen Piloten Yazeed Alrajhi letztlich zur Aufgabe zwangen. Vor der Panne lag das Duo auf dem dritten Rang und hatte damit realistische Chancen auf das Podium in Buenos Aires.

Toyota-Fahrer Giniel de Villiers und Beifahrer Dirk von Zitzewitz kämpfen sich auf der 11. Etappe durch einen Fluss (Foto: FRANCK FIFE/AFP/Getty Images)

Gute Gesamt-Zweite: Toyota-Pilot Giniel de Villiers und Beifahrer Dirk von Zitzewitz

Nicht mehr an den Start ging auch Titelverteidiger

Nani Roma.

Der spanische Pilot hatte sich am Mittwoch überschlagen und seinen Mini beschädigt. Trotz einer erfolgreichen Nachtschicht der Mechaniker wurde Roma am Donnerstag nicht mehr zum Start zugelassen, da er nach Angaben des Veranstalters auf dem Weg ins Ziel zu viele Wegpunkte verpasst hatte. Romas Hoffnungen auf einen erneuten Triumph hatten sich nach einem Defekt schon am ersten Tag in Luft aufgelöst.

Vorletzte Etappe

In der Motorradwertung ging der Tagessieg an den Spanier Joan Barreda auf Honda. In der Gesamtwertung liegt der spanische Titelverteidiger

Marc Coma

auf KTM mit 5:12 Minuten Vorsprung auf den portugiesischen Honda-Piloten Paulo Goncalves weiter in Führung.

Am Freitag haben die Teilnehmer der Marathon-Rallye erneut eine große Distanz zu bewältigen. Über 1024 Kilometer, davon 298 Wertungskilometer, führt die Strecke der 12. und damit vorletzten Etappe von Termas Rio Hondo nach Rosario.

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