Немецкий концерн в Грузии: оправданные надежды | Главная | DW | 04.01.2013
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Немецкий концерн в Грузии: оправданные надежды

Грузия считается самой быстро развивающейся страной на Кавказе, которой после распада СССР удалось воплотить в жизнь столько реформ. Немецкие компании охотно инвестируют в экономику этой страны.

Смотреть видео 02:56

В этой печи при температуре 1400 градусов обжигают цемент. Михаэль Хампель руководит тремя дочерними фабриками немецкого концерна HeidelbergCement в Грузии. Дела у предприятия идут хорошо. Страна переживает период бурного строительства. И Хампель надеется, что после смены власти эта тенденция сохранится.

00:22

Михаэль Хампель

руководитель HeidelbergCement в Грузии

Я думаю, новому правительству сначала понадобится время, чтобы определиться, в какие отрасли вкладывать средства. Поэтому придется сначала подождать. С прежней властью у нас были хорошие отношения. Да и с новой мы уже налаживаем контакты.

00:38

Эта фабрика находится в городке Рустави, всего в получасе езды к востоку от Тбилиси. Здесь ежегодно производится 700 тысяч тонн цемента. Большая часть предназначена для внутреннего пользования.

В Тбилиси на большой стройке задействована мобильная бетономешалка немецкого производства. Здесь строится дом на 500 квартир.

Неспокойные времена 90-х и военный конфликт с Россией 2008-го остались позади. Грузины снова поверили в стабильность в своей стране. Они надеются, что новое правительство положит конец коррупции. (Сегодня многие готовы вкладывать свои накопления у себя на родине.)

01:14

Михаэль Хампель

руководитель HeidelbergCement в Грузии

В основном в Грузии не снимают жилье, а покупают. Именно это происходит сейчас. Многие семьи из нескольких поколений до сих пор теснятся в маленьких квартирах. Но людям нужен свой угол. И эта тенденция характерна и для других стран восточной Европы, да и для Германии тоже. Несколько семей не могут жить под одной крышей.

В Тбилиси наступил вечер, но в министерстве экономики и устойчивого развития Грузии работа продолжается. Кети Бочоришвили стремится привлечь иностранный капитал и ноу-хау для развития инфраструктуры Грузии. Этим она занималась и при предыдущем правительстве. В новом кабинете она собирается продолжить курс на модернизацию страны.

01:51

Кетеван Бочоришвили

замминистра экономики и устойчивого развития Грузии

Благоприятные условия налоговой системы и торговли способствуют росту производительности в Грузии. Благодаря своему выгодному географическому положению, она станет лидером по производству и экспорту в регионе.

Руководители фабрики по изготовлению цемента тоже рассчитывают на это. В бывшей советской республике пришло время обновить железнодорожные пути, мосты и дороги. И поскольку страна не богата природными ресурсами, Грузия делает ставку на развитие производства.

02'20

Михаэль Хампель

руководитель филиала HeidelbergCement в Грузии

В Грузии связывают перспективу с производством электричества. Здесь запланировано строительство нескольких гидроэлектростанций. Для этого понадобится много цемента. Поэтому мы считаем, что нас ждет здесь успех, как минимум, в ближайшие 20 лет!

2'36

Хампель уверен, что с приходом к власти нового правительства отношения Грузии с Россией улучшатся, что тоже благоприятно скажется на дальнейшем развитии экономики страны.

00:00

Michael Hampel ist immer wieder beeindruckt. Dieser Ofen heizt richtig ein.

Bei über 1400 Grad wird hier Zement gebrannt. Der Deutsche Manager leitet seit gut zwei Jahren die drei Werke von HeidelbergCement in Georgien. Das Geschäft läuft gut, Georgien boomt. Hampel hofft, dass das auch nach dem Regierungswechsel so bleibt.

00:22 +++ SOT Michael Hampel, Generaldirektor HeidelbergCement Georgien +++

"Die neue Regierung muss natürlich erst mal anschauen, wo das Geld ausgegeben wird. Deswegen denken wir, dass es noch eine kleine Zeit dauern wird, bis die Infrastruktur weiter läuft. Aber insgesamt haben wir mit der alten Regierung einen sehr guten Kontakt gehabt. Und mit der neuen sind die Kontakte auch schon da."

00:38

Das Werk in Rustawi liegt nur eine halbe Autostunde östlich von Tiflis. Hier werden gut 700-Tausend Tonnen Zement im Jahr produziert - der Großteil für den heimischen Bedarf.

In der Hauptstadt Tiflis steht auf einer Großbaustelle eine mobile Beton-Mischanlage des deutschen Konzerns. ((Das spart hohe Transport-Kosten.)) 500 neue Wohnungen sollen allein hier entstehen. Nach Unabhängigkeitskonflikten in den 90ern Jahren und einem Krieg mit Russland 2008, fassen die Georgier jetzt wieder Vertrauen in ihr Land. Und sie glauben, dass mit der neuen Regierung die Korruption in den Eliten aufhört.

Viele wollen jetzt investieren.

01:14 +++ SOT Michael Hampel, Generaldirektor HeidelbergCement Georgien +++

"Ein Georgier mietet keine Wohnung. Ein Georgier kauft eine Wohnung. Und genau das passiert jetzt. Viele Familien wohnen zusammen noch. Drei Generationen oft in einer kleinen Wohnung. Und es wird kommen wie in allen Ländern in Osteuropa und wie in Deutschland auch: die Leute brauchen mehr Wohnraum, und Familien werden nicht mehr unter einem Dach leben."

Es ist längst Abend in Tiflis, im Wirtschaftsministerium arbeiten sie noch.

Keti Botschorischwili wirbt um ausländisches Geld und Know-How. Das hat sie schon für die alte Regierung getan.

Im neuen Kabinett will sie diesen Modernisierungs-Kurs unbedingt fortsetzen.

01:51 +++ SOT Ketevan Botchorischwili, Vize-Wirtschaftsministerin Georgien

"Georgien kann schon bald ein Produktions-HUB werden mit seinen günstigen Steuer- und Handelsbedingungen. Durch seine strategisch gute Lage im Kaukasus kann Georgien ein Zentrum sein für Produktion und Export in die Region."

Im Zementwerk in Rustawi bauen sie auf diese Strategie. Die einstige Sowjetrepublik muss Bahnlinien, Straßen und Brücken erneuern. Und weil das Land keine Rohstoffe hat, will Georgien andere Industrien aufbauen

02'20 +++ SOT Michael Hampel, Generaldirektor HeidelbergCement Georgien +++

"Georgien sieht seine Zukunft auch in der Elektrizitätsproduktion. Das heißt, hier werden einige Hydropower-Stations entstehen. Für all das braucht man sehr viel Zement. und deswegen sind wir hier. und deswegen glauben wir, dass wir hier auch noch glücklich sein werden - die nächsten 20 Jahre."

2'36

Hampel ist sich sicher, dass mit der neuen Regierung auch das Verhältnis zum Nachbarn Russland besser wird.

Und das wird dann die Wirtschaft in Georgien weiter beleben.

Text

00:00

Michael Hampel ist immer wieder beeindruckt. Dieser Ofen heizt richtig ein.

Bei über 1400 Grad wird hier Zement gebrannt. Der Deutsche Manager leitet seit gut zwei Jahren die drei Werke von HeidelbergCement in Georgien. Das Geschäft läuft gut, Georgien boomt. Hampel hofft, dass das auch nach dem Regierungswechsel so bleibt.

00:22 +++ SOT Michael Hampel, Generaldirektor HeidelbergCement Georgien +++

"Die neue Regierung muss natürlich erst mal anschauen, wo das Geld ausgegeben wird. Deswegen denken wir, dass es noch eine kleine Zeit dauern wird, bis die Infrastruktur weiter läuft. Aber insgesamt haben wir mit der alten Regierung einen sehr guten Kontakt gehabt. Und mit der neuen sind die Kontakte auch schon da."

00:38

Das Werk in Rustawi liegt nur eine halbe Autostunde östlich von Tiflis. Hier werden gut 700-Tausend Tonnen Zement im Jahr produziert - der Großteil für den heimischen Bedarf.

In der Hauptstadt Tiflis steht auf einer Großbaustelle eine mobile Beton-Mischanlage des deutschen Konzerns. ((Das spart hohe Transport-Kosten.)) 500 neue Wohnungen sollen allein hier entstehen. Nach Unabhängigkeitskonflikten in den 90ern Jahren und einem Krieg mit Russland 2008, fassen die Georgier jetzt wieder Vertrauen in ihr Land. Und sie glauben, dass mit der neuen Regierung die Korruption in den Eliten aufhört.

Viele wollen jetzt investieren.

01:14 +++ SOT Michael Hampel, Generaldirektor HeidelbergCement Georgien +++

"Ein Georgier mietet keine Wohnung. Ein Georgier kauft eine Wohnung. Und genau das passiert jetzt. Viele Familien wohnen zusammen noch. Drei Generationen oft in einer kleinen Wohnung. Und es wird kommen wie in allen Ländern in Osteuropa und wie in Deutschland auch: die Leute brauchen mehr Wohnraum, und Familien werden nicht mehr unter einem Dach leben."

Es ist längst Abend in Tiflis, im Wirtschaftsministerium arbeiten sie noch.

Keti Botschorischwili wirbt um ausländisches Geld und Know-How. Das hat sie schon für die alte Regierung getan.

Im neuen Kabinett will sie diesen Modernisierungs-Kurs unbedingt fortsetzen.

01:51 +++ SOT Ketevan Botchorischwili, Vize-Wirtschaftsministerin Georgien

"Georgien kann schon bald ein Produktions-HUB werden mit seinen günstigen Steuer- und Handelsbedingungen. Durch seine strategisch gute Lage im Kaukasus kann Georgien ein Zentrum sein für Produktion und Export in die Region."

Im Zementwerk in Rustawi bauen sie auf diese Strategie. Die einstige Sowjetrepublik muss Bahnlinien, Straßen und Brücken erneuern. Und weil das Land keine Rohstoffe hat, will Georgien andere Industrien aufbauen

02'20 +++ SOT Michael Hampel, Generaldirektor HeidelbergCement Georgien +++

"Georgien sieht seine Zukunft auch in der Elektrizitätsproduktion. Das heißt, hier werden einige Hydropower-Stations entstehen. Für all das braucht man sehr viel Zement. und deswegen sind wir hier. und deswegen glauben wir, dass wir hier auch noch glücklich sein werden - die nächsten 20 Jahre."

2'36

Hampel ist sich sicher, dass mit der neuen Regierung auch das Verhältnis zum Nachbarn Russland besser wird.

Und das wird dann die Wirtschaft in Georgien weiter beleben.

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ENDE