Zug kracht in Bus: vier Tote und 35 Verletzte | Aktuell Amerika | DW | 08.03.2017
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Zugunglück

Zug kracht in Bus: vier Tote und 35 Verletzte

Verhängnisvolle Koinzidenz: Ein Bus mit 50 Fahrgästen bleibt im US-Bundesstaat Mississippi auf den Schienen stehen. Der Fahrer bekommt ihn nicht mehr in Gang. Als ein Güterzug naht, nimmt das Drama seinen Lauf.

Beim Zusammenstoß eines Güterzuges mit einem Bus sind in der Stadt Biloxi im US-Bundesstaat Mississippi mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Es gab mindestens 35 Verletzte. Das sagte der Polizeichef der Stadt Biloxi, John Miller. Man prüfe, ob der Motor ausgegangen sei.

Ein Augenzeuge sagte der Zeitung "Sun Herald", der Bus sei kurz vor dem Eintreffen des Zuges in der Nähe eines Bahnübergangs aus unbekannten Gründen fünf Minuten auf den Schienen stehen geblieben. Mehrere Menschen hätten das Fahrzeug verlassen, während der Fahrer versucht habe, es wieder zum Laufen zu bringen. Wie Polizeichef Miller weiter sagte, saßen etwa 50 Menschen in dem Bus, der aus Austin im Bundesstaat Texas stammte.

Mehrere Tote und Verletzte bei Zugsunglück in Mississippi (Picture-Alliance/dpa/ John Fitzhugh/Sun Herald via AP)

Rettungskräfte bergen Verletzte aus dem verunglückten Zug in Texas (Foto: dpa)

Miller sprach von einer "schlimmen Tragödie" und von "schrecklichen" Szenen am Unfallort. Der Polizei habe sich ein chaotisches Bild dargestellt, nachdem der Zug den Bus etwa 300 Meter weit mitgerissen hatte. Die Situation sei aber schnell unter Kontrolle gebracht worden. Rettungskräfte zogen Insassen aus den Fenstern ins Freie, Verletzte wurden mit dem Hubschrauber in Krankenhäuser gebracht. Der Betreiber eines Kasinos sagte dem Sender WLOX, der Bus sei auf dem Weg zu seiner Spielbank gewesen.

kle/djo (dpa, afpe, ape)

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