Zehn Jahre Commerzbank-″Rettung″ | Podcast Wirtschaft | DW | 08.01.2019
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Podcast Wirtschaft

Zehn Jahre Commerzbank-"Rettung"

Steuerzahler als Bank-Aktionäre +++ Inhaftierter Automanager beteuert Unschuld +++ Weltbank-Chef tritt zurück +++ Consumer Electronics Show beginnt in Las Vegas +++ Schäden durch Naturkatastrophen haben zugenommen

Audio anhören 14:56

Seit fast zwei Monaten sitzt der Automanager Carlos Ghosn in Japan schon in Untersuchungshaft. Dem früheren Chef der Auto-Allianz von Renault, Nissan und Mitsubishi wird vorgeworfen, sein Gehalt falsch angegeben und private Investitionsverluste auf Nissan abgewälzt zu haben. Bei einer Anhörung am Dienstag konnte sich Ghosn nun erstmals öffentlich äußern.

Weltbank-Chef tritt zurück

Die Nachricht am Montag kam überraschend: Der Präsident der Weltbank, einer internationalen Entwicklungsorganisation mit Sitz in Washington, hat seinen Rücktritt angekündigt - drei Jahre vor dem Ende seiner Amtszeit.

Neue Technik auf der CES

Die Consumer Electronics Show, die heute wieder in Las Vegas beginnt, ist eine der weltweit wichtigsten Fachmessen für Unterhaltungselektronik. Auch für die Automobilindustrie wird die Messe zunehmend interessant, vor allem beim Thema autonomes Fahren. Und wer sich ganz klassisch vor dem Fernseher amüsieren will, findet in Las Vegas ebenfalls Neuigkeiten.

Teure Naturkatastrophen

Die Munich Re ist ein Rückversicherer, also eine Versicherung, bei der sich Versicherungen versichern. Und weil die Munich Re der weltgrößte Rückversicherer ist, hat das Unternehmen eine gute Datenbasis für die Schäden, die durch Naturkatastrophen angerichtet werden. Die beliefen sich im vergangenen Jahr auf 160 Milliarden Dollar, vor allem wegen der Waldbrände in Kalifornien.

Steuerzahler als Bank-Aktionäre

Auf den Tag genau zehn Jahre ist es jetzt her, dass sich der deutsche Staat an der Commerzbank beteiligt hat, um die zweitgrößte Privatbank des Landes in der Finanzkrise vor dem Untergang zu retten. Die Aktion sollte eigentlich nur von kurzer Dauer sein: Einstieg, Sanierung, Ausstieg, fertig. Doch auch zehn Jahre später ist der Staat der größte Einzelaktionär der Bank. Ist die Operation also misslungen?

 

Hier abonnieren Sie uns bei iTunes

Hier abonnieren Sie uns bei Google Podcast

Hier geht's zu Spotify

 

Redakteur am Mikrofon: Andreas Becker
Technik: Jürgen Kuhn

WWW-Links