Zahlreiche Tote bei neuen Anschlägen im Irak | Aktuell Nahost | DW | 06.10.2013
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Aktuell Nahost

Zahlreiche Tote bei neuen Anschlägen im Irak

Der Irak ist von einer neuen Anschlagsserie erfasst worden. Mehr als 70 Menschen starben. Die meisten Opfer sind Pilger, die auf dem Weg zu einer heiligen Stätte waren.

Nach Informationen aus Polizei- und Medizinerkreisen war die schiitische Pilgergruppe in der Hauptstadt Bagdad unterwegs. Sie befand sich in der Nähe einer Kontrollstelle, als ein Selbstmordattentäter sich dort in die Luft sprengte. Mindestens 49 der Pilger wurden getötet.

Weitere tödliche Anschläge gab es in Mossul und Balad nördlich von Bagdad. Zu beiden Anschlägen bekannte sich zunächst niemand. Für Selbstmordattentate ist häufig die islamistische Extremistenorganisation Al-Kaida verantwortlich, die zur sunnitischen Glaubensrichtung gehört.

Wieder mehr Gewalt

In den vergangenen Monaten hat die Gewalt im Irak deutlich zugenommen. Allein im September kamen nach Angaben der Vereinten Nationen fast 900 Zivilisten gewaltsam ums Leben. Ein Grund für die wachsende Gewalt ist der Bürgerkrieg in Syrien. Der Konflikt dort hat auch im Irak die Spannungen zwischen den Glaubensrichtungen der Sunniten und Schiiten neu entfacht.

haz/gmf (rtr, afp, ap)

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