Zahl der Erdbeben-Opfer in Osttürkei steigt | Aktuell Asien | DW | 26.01.2020
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Naturkatastrophe

Zahl der Erdbeben-Opfer in Osttürkei steigt

Nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei ist die Zahl der Toten auf 38 angewachsen, mehr als 1000 Menschen wurden verletzt. In den Trümmern der Häuser suchen die Rettungsteams noch immer nach Überlebenden.

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Schweres Erdbeben in der Osttürkei

45 Menschen seien lebend geborgen worden, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Nach offiziellen Angaben wurden mehr als 1000 Menschen verletzt. Das Beben der Stärke 6,8 hatte sich am Freitagabend im Bezirk Sivrice in der Provinz Elazig gegen 21 Uhr Ortszeit ereignet. Rettungskräfte suchten am Sonntag bei Minusgraden weiter nach Überlebenden. 

Die meisten Toten wurden den Angaben zufolge in der am stärksten betroffenen Provinz Elazig geborgen. Dort und in der Nachbarprovinz Malatya stürzten insgesamt 80 Gebäude ein, weitere rund 650 wurden schwer beschädigt. Erdogan versprach, beschädigte und zerstörte Häuser schnell wieder aufzubauen.

Rund 15.000 Menschen evakuiert 

Dem Beben am Freitag folgten nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad Hunderte Nachbeben. Aus Angst verbrachten zahlreiche Menschen die Nacht in provisorischen Unterkünften. Innenminister Süleyman Soylu sagte, rund 5000 Zelte seien errichtet worden, etwa 15.000 Menschen seien in Sporthallen, Gästehäusern oder auf Universitätsgeländen untergebracht.

Türkei | Bergungsarbeiten nach dem Erdbeben in Elazig (picture-alliance/AA/S. Kucuksahin)

Nach dem Erdbeben in der Provinz Elazig: Noch immer hoffen die Rettungsteams auf Überlebende

Die Türkei ist besonders erdbebengefährdet. Eines der folgenreichsten Beben war eines der Stärke 7,6 im Jahr 1999 mit Epizentrum in Gölcük südöstlich von Istanbul. Damals gab es Zehntausende Verletzte und Tote.

sth/haz (dpa, afp) 

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