Wunderwelt Singapur | DokFilm | DW | 20.10.2020
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DokFilm

Wunderwelt Singapur

Singapur hat sich in kurzer Zeit zu einer boomenden Metropole entwickelt. Eine Stadt der Gegensätze: Geisterglaube und Hightech, bunter Vielvölkermix und strenge Gesetze, wilder Dschungel und spektakuläre Architektur. Eindrücke, die überraschen.

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Nach seiner Unabhängigkeit 1965 wurde der Inselstaat Singapur zum Schmelztiegel verschiedener Volksgruppen. Chinesen, Malaien und Inder leben hier friedlich miteinander. 40 Prozent der Einwohner kommen aus dem Ausland. Atemberaubende Wolkenkratzer treffen auf Kolonialbauten, asiatische Kultur auf westliche Einflüsse. Und die tropische Natur ist nie weit entfernt. So kann es den Bewohnern, die mit ihren Siedlungen immer weiter in den Dschungel vordringen, passieren, dass sich Schlangen oder gar Warane auf der Suche nach Nahrung in ihre Häuser verirren. Täglich sind Tierretter wie Kalai Balakrishnan von der Acres Wildlife Rescue im Einsatz, um die wilden Tiere zu befreien. Singapur ist auch ein kulinarisches Paradies. Li Ruifang ist Betreiberin einer Garküche im lebhaften Viertel Little India. Sie hat ihren Bürojob aufgegeben, um das Familienrezept ihrer Eltern und Großeltern am Leben zu erhalten. Wenn der Rest der Stadt noch schläft, steht sie auf und bereitet ihre berühmte Garnelennudelsuppe vor. Ein echter Knochenjob, mittlerweile eine Seltenheit in der jüngeren Generation. Tradition wird auch von Grandmaster Chew und seinem Sohn großgeschrieben. Wenn bei jemandem das Geschäft nicht läuft, die Gesundheit den Bach heruntergeht oder eine Beziehungskrise droht, kommunizieren sie mit der spirituellen Welt und prüfen, welches Gespenst warum sein Unwesen treibt. Und dann verjagen sie den Singapurern nach alter Lehre und Sitte die Geister.