WM-Debakel für deutsche Fechter | Sport-News | DW | 26.07.2018
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Fechten

WM-Debakel für deutsche Fechter

Einst waren die deutschen Fechter Weltspitze, jetzt sind sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Bei den Weltmeisterschaften in China bleiben sie gänzlich ohne Edelmetall.

Die deutschen Fechter haben bei den Weltmeisterschaften in Wuxi/China erstmals seit Wien 1971 bei einer WM keine Medaille gewonnen. Am Donnerstag scheiterten die Florettdamen Anne Sauer, Leonie Ebert und Eva Hampel im Viertelfinale mit 38:45 an Frankreich. Die zuletzt in die Mannschaftswettbewerbe gestarteten Florettherren und Säbeldamen schieden jeweils im Achtelfinale aus. "Enttäuschung pur. Es ist eingetreten, was eintreten konnte, was wir aber vermeiden wollten", sagte Sportdirektor Sven Ressel.

Die Florettherren Benjamin Kleibrink, Alexander Kahl, Peter Joppich und Andre Sanita unterlagen nach dem Auftaktsieg gegen Taiwan (45:23) dem Gastgeber China mit 44:45. Die Säbeldamen waren beim 33:45 gegen Vizeweltmeister Südkorea chancenlos. Zuvor hatten Anna Limbach, Julika Funke und Lisa Gette Singapur mit 45:37 geschlagen.

Damit sind am Freitag, dem letzten WM-Tag, keine deutschen Fechter mehr am Start. Im vergangenen Jahr bei der Heim-WM in Leipzig hatten die deutschen Fechter eine Medaille gewonnen. Damals holte Degenfechter Richard Schmidt Bronze.

to/jw (sid)