WM-Aus für deutsches Eishockey-Team | Sport | DW | 23.05.2019
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WM in der Slowakei

WM-Aus für deutsches Eishockey-Team

Der Traum von der ersten WM-Medaille seit 66 Jahren ist geplatzt, Leon Draisaitl und Co. scheitern bei der WM in der Slowakei im Viertelfinale. Gegen den Favoriten Tschechien ist das DEB-Team am Ende chancenlos.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor in der ersten K.o.-Runde 1:5 (0:0, 1:1, 0:4) gegen den zwölfmaligen Titelträger Tschechien. Kleiner Trost: Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) beendete das erste Turnier mit dem neuen Bundestrainer Toni Söderholm an der Bande auf Platz sechs und erreichte damit die beste Abschlussplatzierung seit dem Halbfinaleinzug bei der Heim-WM 2010. Fünf Siege hatte sie zuletzt 1983 errungen. Zudem ist das DEB-Team für die Olympischen Spiele 2022 in Peking qualifiziert. 

Der Münchener Frank Mauer (38.) erzielte das Tor für die deutsche Mannschaft, in der noch elf Silbermedaillengewinner von 2018 standen. Jan Kovar (34. Minute) hatte die Tschechen in Führung gebracht, Jakub Voracek (45.), Dominik Kubalik (52.), Ondrej Palat (54.) und erneut Kovar (60.) besiegelten das deutsche Viertelfinal-Aus. Auf die erste WM-Medaille seit Silber 1953 muss die DEB-Auswahl weiter warten.

Tschechien trifft das leere Tor nicht

Angefeuert von 5000 Landsleuten unter den 9085 Zuschauern begann der zwölfmalige Weltmeister mit viel Angriffsdruck. NHL-Torwart Philipp Grubauer bekam sofort viel Arbeit und hatte Glück, als Kovar das leere Tor nicht traf (2.). Die deutsche Mannschaft brauchte gut zehn Minuten, um sich vom Dauerdruck zu befreien. Dann hatte Leon Draisaitl das Führungstor auf dem Schläger, scheiterte aber allein vor Torwart Patrik Bartosak (13.).

Auch im zweiten Drittel hatten die Tschechen zunächst mehr vom Spiel, Grubauer rettete mit einer Glanzparade gegen Ondrej Palat (32.). Zwei Minuten später schlenzte Kovar den Puck über Grubauers Stockhand ins Netz. Nach einem Fehler von Bartosak schaltete der Kölner Frederik Tiffels am schnellsten und legte für Mauer zum Ausgleich auf. Im Schlussdrittel trafen nur noch die Tschechen durch Voracek, Kubalik, Palat und Kovar.

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