Wimbledon: Zwei Deutsche in Runde zwei | Sport | DW | 03.07.2018
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Tennis

Wimbledon: Zwei Deutsche in Runde zwei

Beim Turnier in Wimbledon gewinnen Angelique Kerber und Alexander Zverev ihre Auftaktspiele. Dagegen verabschieden sich Mischa Zverev, Peter Gojowczyk, Maximilian Marterer und Florian Mayer bereits in der ersten Runde.

Die russische Qualifikantin Vera Zvonareva war für die ehemalige Weltranglisten-Erste Angelique Kerber keine große Herausforderung. In ihrer Auftaktpartie in London "lieferte" Angie und geriet nur im ersten Satz ins Wanken, als Zvonareva einen Rückstand bis auf 5:5 aufholte. Am Ende ging die Partie aber mit 7:5 und 6:3 glatt für die Favoritin aus, die einzig über eigene Nachlässigkeiten nachzudenken hatte. In Grand-Slam-Form zeigte sich die Deutsche (noch) nicht. Allerdings weiß man von Kerber, dass ihr Erstrunden-Spiele oft zu schaffen machen. 

An Position vier gesetzt

Alexander Zverev erreichte völlig problemlos die zweite Runde. Der Hamburger gewann seine Partie mit 7:5, 6:2, 6:0 gegen den Australier James Duckworth. Vor allem sein Aufschlag half Zverev dabei, das Spiel zu dominieren. Zverev ist in diesem Jahr in London an Position vier gesetzt und wird einen weiteren Anlauf nehmen, bei einem Grand-Slam-Turnier möglichst weit zu kommen. Im vergangenen Jahr schaffte er es bis ins Achtelfinale. 

Für Mischa Zverev, Maximilian Marterer, Peter Gojowczyk und Florian Mayer hingegen ist das Rasenturnier bereits nach der ersten Runde beendet.

Nur vier Tage nach dem Gewinn seines ersten ATP-Titels beim Vorbereitungsturnier in Eastbourne hat Mischa Zverev in Wimbledon einen etwas überraschenden Erstrunden-K.o. erlitten. Der ältere Bruder von Alexander unterlag in einem Duell zweier Serve-and-Volley-Spezialisten dem Franzosen Pierre-Hugues Herbert mit 4:6, 3:6, 4:6.

Missglücktes Wimbledon-Debüt

Der 23 Jahre alte Marterer, der zuvor in Paris noch für Furore gesorgt und das Achtelfinale erreicht hatte, blieb bei seinem Wimbledon-Debüt gegen den an Position 27 gesetzten Damir Dzumhur aus Bosnien-Herzegowina chancenlos. Der Nürnberger verlor mit 3:6, 2:6, 4:6. Nach 1:33 Stunden musste sich der Linkshänder geschlagen geben.

Wimbledon 2018, Peter Gojowczyk (picture-alliance/dpa/S.Paston)

Peter Gojowczyk

Peter Gojowczyk kassierte eine erwartbare Niederlage gegen den früheren US-Open-Sieger Juan Martin del Potro aus Argentinien. Mit 3:6, 4:6, 3:6 verpasste der Münchner damit ebenfalls die zweite Runde. Und auch Florian Mayer scheiterte in der Auftakt-Runde - allerdings deutlich knapper mit 6:7, 4:6, 6:4, 1:6 gegen den Tschechen Jiri Vesely. Für Mayer, der seine Profilaufbahn beenden möchte, war es wohl der letzte Auftritt als Aktiver in Wimbledon.

Scharapowa scheitert

Auch die ehemalige Weltranglisten-Erste Maria Scharapowa hat ein blamables Erstrunden-Aus hinnehmen müssen. Die Russin schied gegen ihre Landsfrau Witalia Djatschenko mit 7:6 (7:3), 6:7 (3:7), 4:6 aus. Nach 3:08 Stunden unterlief Scharapowa beim ersten Matchball der Außenseiterin ein Doppelfehler. Djatschenko wird in der Weltrangliste lediglich auf Platz 132 geführt und erreichte über die Qualifikation das Hauptfeld in Wimbledon. Nach ihrer Dopingsperre war die 31-jährige Scharapowa nicht mehr an ihre frühere Klasse herangekommen. In Wimbledon hatte die fünfmalige Grand-Slam-Turniersiegerin im Jahr 2004 triumphiert.

ml/jw (dpa, sid)

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