Wikileaks - Staatsfeind Julian Assange | Nahaufnahme - Die aktuelle Reportage | DW | 24.02.2020
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Nahaufnahme

Wikileaks - Staatsfeind Julian Assange

Die Enthüllungen von Wikileaks machten weltweit Furore. Und Mitgründer Julian Assange berühmt. Wikileaks enthüllte Kriegsverbrechen der US Armee, geheime Emails internationaler Spitzenpolitiker und brisante Überwachungsmethoden von Geheimdiensten.

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Sein kompromissloser Wille zur totalen Transparenz hat den Journalismus verändert und mittlerweile viele Nachahmer gefunden - aber auch heftige Kritik provoziert. Doch heute ist von diesem Glanz nichts mehr da: Nach sieben Jahren in der Londoner Botschaft Ecuadors sitzt Julian Assange mittlerweile in einer Zelle des Hochsicherheitsgefängnisses Belmarsh in London. Er wird teilweise behandelt wie ein Terrorist, seine Gesundheit ist angeschlagen. Der UN-Rechtsexperte Nils Melzer spricht von einem "mörderischen System", das zum Ziel habe, an Assange ein Exempel zu statuieren. Assange hat sich mit einem mächtigen Gegner angelegt: Die USA erheben Anklage wegen des Erhalts und der Weiterverbreitung geheimer Informationen. In London beginnt nun der Auslieferungsprozess. Sollte Assange von England aus in die USA ausgeliefert werden, dann drohen ihm dort bis zu 175 Jahre Haft. Experten erwarten eines der größten Verfahren dieser Art bisher. "Wikileaks - Staatsfeind Julian Assange" zeichnet ein detailliertes Bild vom Aufstieg und Fall des Julian Assange. Dabei liefert der Film persönliche Einblicke in die verschiedenen Facetten dieser Geschichte: Begegnungen mit Assanges besorgtem Vater, Gespräche mit hochrangigen US-Beamten, ein exklusives Interview mit Whistleblower Edward Snowden. Und immer wieder die Frage: Ist Julian Assange Journalist oder Spion?