Wie islamfeindlich sind die USA? | Fokus Amerika | DW | 08.09.2010
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Fokus Amerika

Wie islamfeindlich sind die USA?

Der NATO-Oberbefehlshaber in Afghanistan, David Petraeus, wählte klare Worte: die Sicherheit von US-amerikanischen Soldaten und Zivilisten würde gefährdet und das Gelingen der Afghanistan-Mission erschwert.

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Und auch US-Außenministerin Hillary Clinton war empört: das Vorhaben sei respektlos und schändlich. Hintergrund der Aufregung: Die von einer evangelikalen Kirchengemeinde in Florida geplante Koranverbrennung am 11.September, neun Jahre nach den Terroranschlägen. Die anti-muslimische Stimmung in den USA nimmt spürbar zu - Vertreter aller Religionen haben deshalb in Washington Feindseligkeiten gegen Muslime in den Vereinigten Staaten verurteilt und zu Toleranz und Friedfertigkeit aufgerufen.

Kein Wandel in Kuba

Vor mehr als einem halben Jahrhundert gelangte Fidel Castro auf Kuba an die Macht, vor vier Jahren übernahm sein Bruder Raúl die Amtsgeschäfte. Ein Machtwechsel innerhalb der Familie, der die Hoffnung auf eine Öffnung des politischen Systems weckte. Und tatsächlich scheint es einige Anzeichen dafür zu geben: öffentliche Diskussionen, kleine Wirtschaftsreformen und zuletzt – im Juli diesen Jahres – die Entlassung von 27 politischen Häftlingen. Doch die Hoffnung auf einen Wandel in Kuba sei Augenwischerei, sagt einer der Freigekommenen, der jetzt in Berlin über seine Haft erzählt hat.

Redaktion: Oliver Pieper

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