Widerstand gegen Mülltourismus in Russland | Reporter - Vor Ort | DW | 24.03.2018
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Reporter

Widerstand gegen Mülltourismus in Russland

In Irinas Heimat Kolomna wird ein Großteil von Moskaus Müll entsorgt – nicht fachgerecht und daher gesundheitsschädlich. Irina will das nicht hinnehmen und organisiert Protest. Dafür könnte sie verhaftet werden.

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In der Stadt Kolomna südlich von Moskau wird seit einem halben Jahr ein Großteil des Mülls der Hauptstadt entsorgt: jeden Tag 6.000 Tonnen Müll, das entspricht 300 Lkw-Ladungen. Der Gestank ist selbst im Winter kaum auszuhalten, und die nicht fachgerechte Entsorgung bedroht die Gesundheit der Anwohner. Bis 2019 soll die Deponie sogar deutlich ausgebaut werden, ohne dass die Anwohner dazu gehört werden. Irina und ein paar Mitstreiter wollen das nicht hinnehmen, sie organisieren eine Demonstration - obwohl sie Gefahr laufen, verhaftet zu werden. "Mir stinkt’s!" Irinas Kampf gegen den Müll Eine Reportage von Miodrag Soric