Wer wird Weltfußballer 2018? | Sport-News | DW | 24.07.2018
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Fußball

Wer wird Weltfußballer 2018?

Lionel Messi, Cristiano Ronaldo oder doch ein Weltmeister? Die FIFA veröffentlicht die Shortlist für die bevorstehende Wahl. Deutsche Spieler finden sich ebenso wenig auf der Liste wie Akteure aus der Bundesliga.

Die Dauerrivalen Cristiano Ronaldo und Lionel Messi sowie die französischen Weltmeister Antoine Griezmann, Kylian Mbappe und Raphael Varane gehören zu den zehn Kandidaten bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2018. Das geht aus der vom Weltverband FIFA veröffentlichten Shortlist hervor.

Neben Griezmann (Atletico Madrid) und den Superstars Messi (FC Barcelona) und Ronaldo (letzte Saison Real Madrid, jetzt Juventus Turin), die in den vergangenen zehn Jahren jeweils fünfmal triumphierten, schafften es mit Varane (Real Madrid) und Vize-Weltmeister Luca Modric (Real Madrid) zwei weitere Spieler aus der spanischen Primera Division in die Vorauswahl. Einen Kandidaten weniger stellt die englische Premier League mit Eden Hazard (FC Chelsea), Kevin De Bruyne (Manchester City), Mohamed Salah (FC Liverpool) und Harry Kane (Tottenham Hotspur). Komplettiert wird die Liste durch Mbappe, dessen Teamkollege Neymar (beide Paris St. Germain) aber überraschend fehlt. Deutsche Spieler finden sich ebenso wenig auf der Liste wie Akteure aus der Bundesliga.

Marozsán mit Chancen bei den Frauen

Anders sieht es bei den Frauen aus. Hier darf sich die deutsche Nationalspielerin Dzsenifer Marozsán realistische Hoffnungen auf ihren ersten Titel als Weltfußballerin machen. Die 26 Jahre alte DFB-Spielführerin steht mit neun weiteren Top-Spielerinnen auf der Liste der Kandidatinnen. Die derzeit an einer Lungenembolie erkrankte Marozsán steht bei Olympique Lyon unter Vertrag. Mit dem französischen Spitzenclub gewann sie in der abgelaufenen Saison die Champions League, die französische Meisterschaft und den nationalen Pokal. In Birgit Prinz (2003 bis 2005), Nadine Angerer (2013) und Nadine Keßler (2014) haben bislang drei deutsche Akteurinnen die Auszeichnung als Weltfußballerin erhalten.

tk (sid/dpa)