Wer braucht noch die EU? | Nahaufnahme - Die aktuelle Reportage | DW | 13.05.2019
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Nahaufnahme

Wer braucht noch die EU?

Flammende EU-Verfechter, grimmige EU-Kritiker und eine Mehrheit, der die EU egal ist. Was ist dran an Vorurteilen oder Skepsis, mit denen viele in Europa der EU begegnen? Eine Recherche-Reise durch Deutschland, Polen, Italien und - Brüssel.

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Ist es wirklich so, dass die Fleißigen für die Faulen zahlen in der EU? Reporter Jo Schück forscht nach und spricht mit Ingo Egloff vom Hamburger Hafen über das Vorurteil, Deutschland sei nur Zahlmeister der EU. In Polen erklärt die deutsch-polnische Journalistin Aleksandra Rybinska, warum die EU vielen als "übergriffiger Superstaat" erscheint. Entfernt die Justizreform das Land von der EU? Dazu äußern sich Richter und Aktivisten in Warschau. In Italien trifft Reporterin Katty Salié den gebürtigen Kameruner Yvan Sagnet. Der Polit-Aktivist beklagt, dass die EU drängende Probleme nicht in den Griff bekommt, allen voran die Verteilung der Flüchtlinge. Die Konsequenz: In Italien müssen Ankömmlinge oft ohne Papiere und unter erbärmlichen Bedingungen in überfüllten Lagern hausen - und wie Sklaven auf Feldern arbeiten. Rechte Parteien finden im EU-Parlament immer größeren Zulauf. Wie sich diese Anti-Europäer von innen gegen die europäische Idee wenden, lässt sich im Zentrum für Rechtsextremismusforschung in Jena in Erfahrung bringen. In Brüssel schauen sich die beiden Reporter an, wie das angebliche "bürokratische Monster" Europäische Union von innen aussieht. Sie sprechen unter anderem mit Damian Boeselager, dem Mitgründer der ersten gesamteuropäischen Partei und überprüfen im Herzen der EU, wie es um die Gemeinschaft bestellt ist - kurz vor der Europawahl.