Wenn der Ozean bedrohlich näher kommt | Aktuell Welt | DW | 18.07.2020
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Australien

Wenn der Ozean bedrohlich näher kommt

Wind und Wellen setzen seit Jahrmillionen Australiens Ostküste zu. Nun hat ein Sturm die Erosion beschleunigt. Teile eines Wohngebiets am Meer könnten in die Fluten stürzen.

Stürmisches Wetter und hohe Wellen nagen so stark an Australiens Ostküste, dass mehrere Wohnhäuser einzustürzen drohen. Zwei Anwesen am Wamberal Beach seien bereits zum Teil zusammengebrochen, ein weiteres weise schwere Schäden an der Bausubstanz auf, berichtet der australische Sender ABC.

Bewohner am Ocean View Drive, 80 Kilometer nördlich von Sydney, wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen, da heftiger Wellengang die Küsten beschädigt und bereits Teile von Anwesen fortgespült hat. Einsatzkräfte sperrten die Häuser ab.

Haus in Wamberal, New South Wales, das ins Meer zu stürzen droht

Erosionsschäden am Wamberal Beach: Mehr als 60 Häuser bedroht

Lokale Medien zeigen Videos und Bilder, auf denen ein Haus auf der Kippe steht, dessen Fundament von den Wellen bereits weggespült ist. Bei einem weiteren sind schon Wände ins Meer gestürzt. Auch an anderen Häusern nage die Erosion in Folge der stürmischen Wetterbedingungen, heißt es.

Bis zu elf Meter hohe Wellen

Seit Donnerstag erlebt die Region Wellen, die sich bis zu elf Metern auftürmen und den Rückgang der Küste beschleunigen. Die Behörden in New South Wales warnten auch andere Anwohner, ihre Häuser könnten einstürzen. Die Strom-, Wasser- und Gaszufuhr entlang der Straße ist gestoppt.

Mehr als 60 Häuser drohen beschädigt zu werden. Bewohner sagten, dass sie seit Jahrzehnten versuchten, Schutzwälle zu bauen. Doch die Behörden hätten sie daran gehindert.

AR/rk (dpa, rtr)

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