Was Hühnchen mit dem Autohandel zu tun haben | Podcast Wirtschaft | DW | 19.03.2018
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Podcast Wirtschaft

Was Hühnchen mit dem Autohandel zu tun haben

Es gab schon einmal einen Handelskrieg mit den USA +++ Blockchain als Lösung für Ärmsten der Armen +++ Schutz vor dem Angriff per Mausclick

Audio anhören 16:13

In Washington geben sich in diesen Tagen Vertreter Deutschlands und der EU die Klinke in die Hand. Ihre Mission: Sie wollen quasi in letzter Sekunde die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle auf Stahl und Aluminium verhindern. Schaffen sie das nicht - droht ein Handelskrieg, denn US-Zölle wollen Europa und China nicht tatenlos über sich ergehen lassen. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich die großen Wirtschaftsnationen mit Zöllen gegenseitig attackieren. So hat vor rund sechzig Jahren eine Hühnchen-Flut den Handel mit Autos verteuerte. Nachwirkungen gibt es bis heute.

Blockchain für Flüchtlinge und Obdachlose

Wenn von Blockchain geredet wird, dann geht es meist um digitale Währungen, denn die Technologie ist die Grundlage für Bitcoin und Co. Eine Blockchain ist so etwas wie eine Datenbank, die nicht auf nur einem, sondern auf ganz vielen Computern gespeichert ist. Werden die Daten an einer Stelle verändert, dann passiert das also auch auf vielen Computern. Bereits abgespeicherte Datenpakete oder Transaktionen sind versiegelt und können nicht verändert werden. Das macht nachträgliche Manipulationen unmöglich. Diese Technologie könnte aber nicht nur zu einer Revolution unseres heutigen Finanzsystems führen, sie könnte künftig auch den Ärmsten der Armen nutzen.

Schutz vorm Angriff per Mausclick

Je mehr Lebensbereiche vom digitalen Wandel erfasst werden, desto wichtiger wird es, unerwünschte Eindringlinge aus dem Netz abzuwehren. Denn Finanzströme müssen ebenso gesichert werden, wie Waffensysteme oder kritische Infrastrukturen beispielsweise Strom- und Telekommunikationsnetze. Auch auf private Daten und den Zugang zu Unternehmen haben es Hacker abgesehen. Bislang wird es ihnen oft zu leicht gemacht – und das selbst von staatlichen Stellen. So haben sich im vergangenen Jahr russische Hacker monatelang in den Datennetzen von Bundesbehörden tummeln können. Wenn aber schon die Bundesregierung beim Schutz der Daten an ihre Grenzen stößt, wie sollen sich dann erst mittelständische Unternehmen und einfache Bürger gegen Angriffe aus dem Netz absichern? Möglichkeiten gibt es.

Technik: Jan Eisenberg

Redaktion: Insa Wrede

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