WADA schließt Moskauer Testlabor erneut | Sport | DW | 22.01.2020
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Doping

WADA schließt Moskauer Testlabor erneut

Die nächste Episode im russischen Doping-Skandal: Die Welt-Anti-Doping-Agentur schließt das Testlabor in Moskau. Zum wiederholten Mal. Dem internationalen Sportgerichtshof CAS liegt jedoch bereits ein Einspruch vor.

Vorübergehend geschlossen: Die Welt-Anti-Doping-Agentur schließt Testlabor in Moskau. Grundlage dafür ist die Entscheidung des WADA-Exekutivkomitees vom 9. Dezember, wie die in Montreal ansässige Organisation mitteilte. Die WADA hatte im vergangenen Monat herausgefunden, dass in dem Kontrolllabor gespeicherte Daten manipuliert worden waren, um die Dopingpraktiken russischer Athleten zu vertuschen.

Olympia-Bann für die russische Mannschaft

Der neue WADA-Chef Witold Banka aus Polen stimmte dem Ersuchen einer Expertenkommission auf eine erneute Schließung am Dienstag zu. Die WADA hatte den russischen Sport wegen der Manipulation von Daten aus dem Kontrolllabor für vier Jahre ausgeschlossen und unter anderem einen Olympia-Bann für die russische Mannschaft ausgesprochen. Die russische Antidoping-Agentur legte dagegen Einspruch beim internationalen Sportgerichtshof CAS ein, sie rechnet mit einem Urteil im April oder Mai.

Das Moskauer Labor war bereits 2015 suspendiert worden, hatte im Mai 2016 aber wieder eine eingeschränkte Zulassung bekommen.

jw/wa (mit sid/dpa)

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