″Wölfinnen″ verlieren in Lyon | Sport-News | DW | 20.03.2019
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Frauenfußball

"Wölfinnen" verlieren in Lyon

Der deutsche Meister muss in der Champions League ums Weiterkommen bangen - nach einer Viertelfinal-Hinspielpleite gegen den Titelverteidiger. Der FC Bayern erspielt sich eine bessere Ausgangsposition für das Rückspiel.

Fußball | Frankreich | OL lyon - WOLFSBURG (picture-alliance/dpa/MAXPPP/S. Guichon)

Jubel der Spielerinnen von Olympique Lyon nach dem Treffer zum 2:0 von Wendie Renard (2.v.r.)

Der Double-Gewinner der vergangenen Saison, VfL Wolfsburg, verlor sein Viertelfinal-Hinspiel bei Titelverteidiger Olympique Lyon mit 1:2 (0:2) und steht im Heimspiel am Mittwoch kommender Woche unter Zugzwang. Passable Aussichten auf den erstmaligen Einzug ins Halbfinale haben dagegen die Fußballerin des FC Bayern München. Der Vizemeister kam bei Slavia Prag zu einem 1:1 (0:0).

Wichtiges Auswärtstor

In der Neuauflage der Endspiele von 2013, 2016 und 2018 legte der VfL Wolfsburg gegen den französischen Serienmeister Lyon einen Fehlstart hin. Eugenie Le Sommer (11. Minute) sowie Wendie Renard (18.) per Kopf nach einer Ecke bestraften mit ihren Treffern ungewohnte Nachlässigkeiten des Bundesliga-Spitzenreiters. Im zweiten Durchgang einer intensiven Begegnung vor 17.840 Zuschauern drängten die "Wölfinnen" auf den so wichtigen Auswärtstreffer. Der Mut des zweimaligen Champions-League-Siegers (2013 und 2014) wurde belohnt: Die aufgerückte Kapitänin Nilla Fischer (64.) köpfte nach einem Freistoß den Anschlusstreffer. "Nach dem 0:2 mussten wir uns erstmal schütteln", sagte Trainer Stephan Lerch nach dem Spiel. "Die zweite Halbzeit macht Mut. Daran wollen wir im Rückspiel anknüpfen."

In Prag erzielte Fischers schwedische Nationalteamkollegin Fridolina Rolfö (62.) keine zwei Minuten nach ihrer Einwechslung die verdiente Führung für die Bayern vor 6822 Zuschauern in der Eden Arena. Doch die währte nicht lange. Slavia-Kapitänin Katerina Svitkova (73.) glich per 30-Meter-Schuss aus. Das Rückspiel in München steigt ebenfalls am kommenden Mittwoch.

sn/sw (sid, dpa, Wölfe TV)

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