Vom Straßenkind in Afrika zum Lehrer in Hamburg | DokFilm | DW | 11.11.2019
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Vom Straßenkind in Afrika zum Lehrer in Hamburg

Philip Spenner erlebte seine Jugend als Straßenkind in den Slums von Nairobi. Gewalt, Hunger, Obdachlosigkeit und Angst waren ständige Begleiter. Heute arbeitet er als Lehrer in Deutschland.

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Als Straßenkind bekam Philip Spenner eine Chance und nutzte sie. Mit neun Jahren wurde er von seiner Tante auf den Straßen Nairobis ausgesetzt. Als Jugendlicher kam er in ein Waisenhaus. Ein Deutscher holte ihn schließlich mit 19 Jahren nach Deutschland. Heute ist er "Mr. Spenner" an einer Schule in Hamburg. Für die Schüler ist er nicht nur Lehrer, sondern auch Freund. Er kümmert sich besonders um Joel, der ebenfalls eine leicht dunkle Hautfarbe hat. Seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Afrikaner. Joel war lange Zeit aggressiv und orientierungslos. Mr. Spenner wurde für ihn eine Art Ersatzvater, ein Vorbild. Philips Botschaft: Auch du kannst es schaffen! Einmal im Jahr fliegt Philip nach Nairobi und geht in die Slums. Er hat einen Verein gegründet, der armen Kindern aus den Dörfern den Schulbesuch ermöglicht. Die meisten leben in sehr ärmlichen Verhältnissen. Immer wenn er da ist, besucht er einige seiner Schützlinge in den Lehmhütten. Der Hamburger ist ein Vorbild für sie. Er hat es geschafft. Das Waisenhaus, in dem Philip einmal gelebt hat, unterstützt er so gut er kann Sein Ziel ist es, auch all den Hamburger Kindern an seiner Schule, die im Abseits stehen, eine Chance zu geben. Philip Spenner hat eine Botschaft an seine Schüler in Deutschland und die Kinder in Nairobi: Gebt nicht auf!