Vier Tote bei rassistischer Auto-Attacke in Kanada | Aktuell Amerika | DW | 07.06.2021
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Rassismus

Vier Tote bei rassistischer Auto-Attacke in Kanada

Ein junger Mann kommt mit seinem Pick-Up von der Fahrbahn ab und überfährt auf dem Bürgersteig eine Familie. Die Polizei ist überzeugt: Das war kein Unfall, sondern Absicht.

Es gebe "Hinweise, dass dies eine geplante und durch Hass motivierte Tat war", sagte Polizeisprecher Paul Waight in London, Ontario. Die kanadischen Ermittler sind überzeugt, "dass diese Opfer angegriffen wurden, weil sie Muslime waren".

Zwei Frauen im Alter von 74 und 44 Jahren, ein 46-jähriger Mann und ein 15 Jahre altes Mädchen - drei Generationen einer Familie sind tot. Ein neunjähriger Junge überlebte den Angriff schwer verletzt. Londons Bürgermeister Ed Holder sprach von einem "Akt des Massenmordes", der seine Wurzeln in "unsäglichem Hass" habe.

Ermittlungen wegen vierfachen Mordes

Die Familie war am Sonntagabend zu Fuß auf einem Bürgersteig unterwegs, als sie von dem Angreifer mit seinem schwarzen Pickup-Truck Überfahren wurde. Der 20-jährige Fahrer wurde sieben Kilometer vom Tatort entfernt festgenommen. Gegen ihn wird wegen vierfachen Mordes und Mordversuchs ermittelt.

Es war der schlimmste Angriff gegen kanadische Muslime, seit ein Mann im Jahr 2017 sechs Mitglieder einer Moschee in Quebec City niedergeschossen hat.

rbn/AL (AFP, dpa, Reuters) 

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