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Vier mutmaßliche IS-Anwerber gefasst

26. Mai 2016

In Belgien herrschen Angst und Sorge vor weiteren Anschlägen. Fahnder nahmen vier Männer unter dem Verdacht fest, neue Angriffe in dem Land geplant zu haben.

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Belgische Sicherheitskräfte im Dauereinsatz (Foto: dpa)
Belgische Sicherheitskräfte im DauereinsatzBild: picture-alliance/dpa/B. Doppagne

Die Festgenommenen werden nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft "der Teilnahme an Aktivitäten einer Terrorgruppe" beschuldigt. Zudem werden sie verdächtigt, Kämpfer für den Krieg in Syrien und Libyen rekrutiert zu haben. Mehrere von ihnen hätten sich zudem selbst der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) anschließen wollen.

Mit Fußfessel wieder freigelassen

"Wir haben Spuren von Plänen für einen Angriff in Belgien gefunden", ergänzte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Eric Van der Sypt, in Brüssel. Einer der Gefassten blieb in Polizeigewahrsam. Die drei anderen wurden unter strengen Auflagen freigelassen - einer erhielt eine elektronische Fußfessel.

Wie die Sicherheitsbehörden weiter mitteilten, gibt es bislang keine Verbindung zwischen den Verdächtigen und den Attentätern der Terroranschläge vom 22. März auf den Brüsseler Flughafen und einen U-Bahn-Waggon in der belgischen Hauptstadt. Dabei waren insgesamt 32 Menschen getötet worden. Die Urheber der Bluttaten hatten nach Erkenntnissen der Ermittler Kontakte zu den Terroristen der Paris-Anschläge vom November. In beiden Fällen bekannte sich die IS-Terrormiliz dazu.

se/haz (ap, afp)