Viele Tote durch Erdrutsche auf Sumatra | Aktuell Asien | DW | 13.10.2018
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Indonesien

Viele Tote durch Erdrutsche auf Sumatra

Auf der indonesischen Insel Sumatra haben Erdrutsche und Überschwemmungen viele Häuser und eine Schule zerstört. Mindestens 22 Menschen kamen ums Leben, darunter viele Kinder.

Heftige Regenfälle haben im Norden der indonesischen Insel Sumatra schwere Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht. Schlammmassen begruben zahlreiche Häuser unter sich. Mindestens 22 Menschen starben, darunter elf Kinder und Jugendliche. Sie lebten in einem Internat in dem Dorf Muara Saladi. Die Kinder seien von einem Gebäude getroffen worden, das von den Wassermassen zerstört worden war. Zahlreiche weitere Menschen werden noch vermisst. Die Behörden vermuten deshalb weitere Todesopfer unter den Schlammmassen.    

Betroffen von den Überschwemmungen und Erdrutschen sind die Provinzen Nord- und West-Sumatra. Rettungskräfte hätten sich auf dem Weg in den Katastrophenbezirk gemacht, allerdings sei die Region nur noch schwer zugänglich.   

2000 Tote nach Erdbeben und Tsunami

In Indonesien kommt es immer wieder zu schweren Unglücken durch Überschwemmungen und Erdrutsche. Im Februar riss eine Lawine auf der größten Insel Java zwölf Menschen in den Tod. Im Juni 2016 kamen fast 50 Menschen ums Leben, als nach heftigen Regenfällen Wasser, Schlamm und Gestein in Dörfer auf Java strömten. Zuletzt hatten ein Erdbeben und eine Tsunamiwelle Teile der Insel Sulawesi zerstört. Dabei kamen mehr als 2000 Menschen ums Leben.

Ba/fab (dpa,afp)

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