Viele Flüchtlinge sterben bei Lkw-Unfall in der Türkei | Aktuell Europa | DW | 14.10.2018
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Migration

Viele Flüchtlinge sterben bei Lkw-Unfall in der Türkei

Bei einem Unfall nahe der türkischen Stadt Izmir sind mindestens 22 Migranten ums Leben gekommen. Berichten zufolge sind auch Kinder unter den Toten.

Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu ist der Transporter von der Straße abgekommen. Er überschlug sich und stürzte in einen mehrere Meter tiefer gelegenen Fluss. Von dem Fahrzeug, vermutlich einem Lastwagen, blieben nur noch ausgebrannte Wrackteile übrig. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz.

Mindestens 22 Menschen kamen laut Anadolu ums Leben, 13 weitere sind verletzt worden. Bei den Insassen handelt es sich nach Angaben der Nachrichtenagentur DHA um Migranten. Unklar ist bislang, woher genau die Opfer stammten. Nach Angaben des Senders CNN Türk handelte es sich um Syrer und Iraker. Das Fahrzeug war den Angaben zufolge auf dem Weg von Aydin nach Izmir.

Die Türkei ist eines der Haupttransitländer für Migranten aus Krisenländern im Nahen Osten, Asien und Afrika, die auf dem Weg über Griechenland nach Europa kommen wollen. Viele versuchen von der Ägäisküste um Izmir, mit dem Boot auf eine der griechischen Inseln zu gelangen und dann weiter nach Mitteleuropa zu reisen.

Tote bei Flüchtlingstransport in Griechenland

Auch in Griechenland kamen Migranten bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Zehn Flüchtlinge und ein mutmaßlicher Schleuser starben am Samstag, als ihr Minibus frontal mit einem Kleinlaster zusammenstieß.

Elf Insassen eines Kleinbusses bei Unfall verbrannt (Getty Images/AFP/S. Mitrolidis)

In Griechenland starben elf Insassen eines Busses

Offenbar war der Transporter auf der Flucht vor der Polizei und deshalb sehr schnell unterwegs. Beide Fahrzeuge gingen nach dem Zusammenstoß in Flammen auf. Das Unglück ereignete sich nahe der nordgriechischen Küstenstadt Kavala. Die Behörden gehen davon aus, dass die Menschen in Richtung Westgriechenland unterwegs waren.

Ba/fab (dpa,afp)

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