Viele Flüchtlinge in einem LKW in Mosambik erstickt | Aktuell Afrika | DW | 24.03.2020
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Afrika

Viele Flüchtlinge in einem LKW in Mosambik erstickt

Bei einer Fahrzeugkontrolle wurde der Lastwagen gestoppt und untersucht. Die Polizei machte dann den grausigen Fund: 64 Menschen in dem Laderaum waren tot, 14 weitere konnten gerettet werden.

Symbolbild Afrika Flüchtlinge in einem Truch (Getty Images/AFP/I. Kasamani)

Drangvolle Enge: Afrikanische Flüchtlinge auf einem Lastwagen (Archivbild)

In der zentralen Provinz Tete war der LKW aufgefallen, die Sicherheitskräfte hatten Geräusche gehört, den geladenen Container geöffnet und die Leichen entdeckt. Dabei handelt es sich vermutlich um Migranten und Flüchtlinge aus Äthiopien, die von Schleusern aus Malawi kommend illegal nach Südafrika gebracht werden sollten.

Der Fahrer und Beifahrer seien festgenommen worden, sagte eine Behördensprecherin. Der Fahrer gab an, eigentlich als Taxifahrer in Malawi zu arbeiten. Er sei lediglich gebeten worden, den LKW zu fahren.

Ähnliche Vorfälle

Der Fall erinnert an den Leichenfund von Essex in Großbritannien im vergangenen Oktober. In einem Lastwagen-Container nahe London hatten Sicherheitskräfte damals die Leichen von 39 Vietnamesen gefunden. Auch in Österreich war 2015 ein auf einer Autobahn abgestellter Kühllaster mit mehr als 70 Leichen gefunden. Die Menschen waren aus Afghanistan, dem Irak und Syrien geflohen.

Mosambik gilt als eines der wichtigsten Transitländer für Migranten aus Äthiopien und anderen afrikanischen Staaten auf dem Weg nach Südafrika. Viele Menschen erhoffen sich Arbeit in der Metropole Johannesburg. Nach Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) leben in Südafrika etwa 2,4 Millionen Migranten.

fab/kle (epd, dpa, afp)

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