Mit einer Investition von 35 Milliarden Euro will die Bundesregierung die Zeitenwende auch im Weltall umsetzen. Die Weltraumsicherheit soll ein zentraler Pfeiler der nationalen Verteidigung werden. Ein großer Profiteur könnte der Bremer Satellitenhersteller OHB werden. Aus einer kleinen Werkstatt 1981 entstanden, zählt das Familienunternehmen heute zu den führenden europäischen Luft- und Raumfahrtkonzernen. OHB baut und überwacht hochkomplexe Satellitensysteme, die für Kommunikation, Navigation und Aufklärung unverzichtbar sind. Geplant ist unter anderem ein nationales militärisches Satellitennetz, vergleichbar mit Starlink.
Während die Regierung auf technologische Souveränität und Abschreckung setzt, kritisieren Start-ups den schwierigen Zugang zu Aufträgen. Der Ukraine-Krieg zeigt jedoch: Satelliten sind das unsichtbare Rückgrat moderner Gesellschaften und wichtig für deren Sicherheit.