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Warnung an Nordkorea

25. April 2014

Mit Blick auf einen möglichen Atomwaffentest haben die USA und Südkorea den Norden vor neuen Provokationen gewarnt. Dies führe nur zu weiterer Isolation, betonten US-Präsident Obama und seine Kollegin Park in Seoul.

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Barack Obama (l.) und Präsidentin Park Geun-Hye (r.) (Foto. Reuters)
Bild: Reuters

Der Besuch von US-Präsident Barack Obama in Südkorea stand ganz unter dem Eindruck neuer Spannungen auf der koreanischen Halbinsel. Das kommunistische Regime Nordkoreas hatte Ende März mit einer "neuen Form eines Atomtests" gedroht, nachdem der Sicherheitsrat seinen vorherigen Raketentest scharf kritisiert hatte.

China soll Einfluss nehmen

Jetzt warnte US-Präsident Barack Obama davor, die Ankündigung in die Tat umzusetzen. Sollte die Führung in Pjöngjang diesen Fehler begehen, müsse sie mit einer entschlossenen Antwort der internationalen Gemeinschaft rechnen, nachte Obama deutlich.Nach einem Gespräch mit seiner südkoreanischen Kollegin Park Geun Hye sagte er vor Journalisten in Seoul, Nordkorea stelle nicht nur für die Region, sondern auch für die USA eine Gefahr dar. Er hoffe, dass China seinen Einfluss nutzen werde, um Einfluss auf seinen Verbündeten zu nehmen. Park fügte hinzu, ihr Land und die USA würden alles unternehmen, um die Provokationen aus dem Norden zu zügeln.

Sanktionen der UN

Seit dem ersten Atomtest 2006 unterliegt Nordkorea Sanktionen durch die Vereinten Nationen. Dem Land wurden Atom- und Raketentests verboten. Den UN-Mitgliedstaaten ist der Waffenhandel mit Nordkorea untersagt.

Mit Blick auf China und Nordkorea hatte Obama am Donnerstag in Tokio die Sicherheitsgarantie der USA für ihre asiatischen Verbündeten bekräftigt. Er warnte davor, im Inselstreit zwischen China und Japan durch einseitiges Vorgehen Fakten zu schaffen. Nordkoreas Atom- und Raketenprogramme seien auch eine direkte Bedrohung der USA. Nach Einschätzung Südkoreas kann Nordkorea jederzeit einen Nuklearversuch vornehmen.

uh/se (dpa,rtr)