USA rügen Deutschland (31.10.2013) | Podcast Wirtschaft | DW | 31.10.2013
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Podcast Wirtschaft

USA rügen Deutschland (31.10.2013)

Bremst Deutschland das Wachstum in Europa? +++ Geht es den erneuerbaren Energien an den Kragen? +++ Der Maastrichter Vertrag wird 20 Jahre alt

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Wirtschaft (31.10.2013)

Das US-Finanzministerium kritisiert Deutschland für extrem hohe Export-Überschüsse. Alle sechs Monate veröffentlicht das Finanzministerium einen Zustandsbericht darüber, ob andere Nationen Handelsvorteile erreichen wollen, etwa indem sie ihre Währungen manipulieren. Letzteres werfen die USA Deutschland nicht vor. Dennoch wird nicht an Kritik gespart: zu geringe Binnennachfrage, zu große Abhängigkeit von der Exportwirtschaft.

Öko-Strom unter Druck

Die EU-Kommission kritisiert die Förderung von Strom aus Sonne und Wind in Deutschland. Zu teuer, zu einseitig, vielleicht sogar rechtswidrig. Energiekommissar Günther Oettinger will eine Wende bei der Energiewende.

Die Einführung des Euro wurde besiegelt

Vor 20 Jahren, am 1. November 1993 trat der Vertrag von Maastricht in Kraft, der maßgeblich von Francois Mitterand und Helmut Kohl vorangetrieben wurde. Aus der Europäischen Gemeinschaft wurde die Europäische Union. In dem Vertrag wurde auch die Gründung der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion vereinbart. Der Weg für den Euro wurde damit geebnet. Eine Feierstimmung will in Europa nicht aufkommen, das liegt sicherlich an der seit vier Jahren schwelenden Schulden- und Eurokrise und daran, dass einer der wichtigsten Inhalte, die Maastrichter Kriterien zur Schuldendämmung schon längst Makulatur ist.

Technik: Thomas Schmidt
Redakteurin am Mokrofon: Zhang Danhong

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