US-Militär: Viele Extremisten in Somalia mit Luftangriffen getötet | Aktuell Afrika | DW | 17.12.2018
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Afrika

US-Militär: Viele Extremisten in Somalia mit Luftangriffen getötet

Bei Luftangriffen der US-Streitkräfte in Somalia sind nach Militärangaben mindestens 62 Kämpfer der islamistischen Miliz Al-Shabaab getötet worden. Das Militär betonte, es seien keine Zivilisten umgekommen.

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben 62 Extremisten in Somalia getötet. Bei vier Bombardements in der Nähe des Ortes Gandarshe südlich der Hauptstadt Mogadischu wurden am Samstag 34 Kämpfer der islamistischen Miliz Al-Shabaab getötet, bei zwei Luftschlägen am Sonntag im gleichen Gebiet 28 weitere, wie das US-Militär mitteilte.

Es seien keine Zivilpersonen verletzt oder getötet worden, hieß es. Die Angaben konnten nicht unabhängig bestätigt werden. In einer Pressemitteilung vom Samstag hatten die Streitkräfte zunächst von acht Toten infolge eines Luftangriffs bei Gandarshe gesprochen.

"Das Afrika-Kommando und unsere somalischen Partner haben diese Angriffe durchgeführt, um Terroristen davon abzuhalten, abgelegene Gebiete als Zufluchtsorte zu nutzen, um von dort künftige Anschläge zu planen, steuern, inspirieren oder die Leute dafür zu rekrutieren", teilte das Miltär weiter mit.

Das US-Militär unterstützt die somalische Regierung im Kampf gegen die sunnitische Terrororganisation Al-Shabaab. Die mit Al-Kaida verbündeten Fundamentalisten kämpfen in dem instabilen Land am Horn von Afrika seit Jahren um die Vorherrschaft. In diesem Jahr führte das US-Militär bereits dutzende Luftangriffe durch. 

Tatort nach einem Selbstmordanschlag in Mogadischu Ende November(Reuters/F. Omar)

Tatort nach einem Selbstmordanschlag in Mogadischu Ende November

Seit dem Sturz des Diktators Mohammed Siad Barre Anfang der 1990er Jahre kommt es in Somalia immer wieder zu Gewalt und Gesetzlosigkeit. So verübte die Extremistenmiliz Al-Schabaab zuletzt im November einen Selbstmordanschlag mit 39 Opfern in der Hauptstadt Mogadischu.

stu/sam (dpa, rtr)

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